Hochzeiten & Babybäuche von

2018 ging es bei
den Windsors rund

Auch kommendes Jahr wird es nicht langweilig

Hochzeiten & Babybäuche - 2018 ging es bei
den Windsors rund © Bild: imago/PPE

Die Familie von Queen Elizabeth wächst prächtig - und mit ihr die Sympathien des Volkes für das britische Königshaus.

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Die Heirat von Prinz Harry und der US-Schauspielerin Meghan Markle bleibt vom Jahr 2018 als Traumhochzeit in Erinnerung. Strahlend blauer Himmel am 19. Mai, eine wunderschöne, selbstbewusste Braut und ein Bräutigam, dem vor Rührung die Gesichtsmuskeln zuckten und der glasige Augen bekam.

Die schönsten Bilder der Hochzeit

  • Bild 1 von 155 © Bild: Ben STANSALL / POOL / AFP

    Harry und Meghan sind Mann und Frau

    Vor der Kirche gibt es den ersten Kuss.

  • Bild 2 von 155 © Bild: Jonathan Brady / POOL / AFP

    Ja, ich will!

    Prinz Harry und seine Meghan sind Mann und Frau.

Dabei war die Hochzeit im Vorfeld engstirnigen Royalisten ein Dorn im Auge. Mit einer geschiedenen Frau, die afroamerikanische Wurzeln hat und aus keinem Adelsgeschlecht stammt, konnten sich viele Briten nicht anfreunden. Teilweise schlug ihr purer Rassismus entgegen. Doch bis zur Hochzeit konnte Meghan die meisten Kritiker von sich überzeugen. Royal-Experten lobten ihre herzliche, natürliche Art und den frischen Wind, den sie mitbrachte. Insider meinen, dass sie dabei auch von ihren Erfahrungen als Schauspielerin profitiert und sich gut auf fremde Situationen einstellen kann.

Fans umarmen, die Autotür selbst zumachen, einfach mal keine Strumpfhose tragen: Was echten Royalisten die Stirn runzeln lässt, das schätzen viele Briten an der Herzogin von Sussex, wie Meghan jetzt offiziell heißt. Viele Herzen fliegen ihr zu. Auf der ersten großen Auslandsreise durch mehrere Pazifikstaaten ist das Paar mit Geschenken überhäuft worden; darunter waren Strampler, Schnuller und Rugby-Shirts mit dem Aufdruck "Baby Sussex". Denn Meghan und Harry werden Eltern - im Frühjahr soll der Nachwuchs geboren werden. Somit bekommt die 92-jährige Queen noch ein weiteres Urenkelchen. Im April kam Baby Louis auf die Welt, das dritte Kind von Prinz William und Herzogin Kate nach George und Charlotte.

Die schönsten Bilder der Reise

  • Bild 1 von 123 © Bild: Dominic Lipinski/Pool via REUTERS

    Herzogin Meghan ist schon in einige Fettnäpfchen getreten, doch in Neuseeland ist Prinz Harrys Ehefrau nun wohl einer ihrer größten Fauxpas passiert.

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  • Bild 2 von 123 © Bild: Dominic Lipinski/Pool via REUTERS

    Hier wirkt alles noch ganz harmlos. Meghan schüttelt in Rotorua die Hände der Fans. Was soll da schon groß passieren?

Wegen des Nachwuchses wollen Harry und Meghan Anfang 2019 von London ins nahe Windsor ziehen. Nicht nur Platzgründe sollen eine Rolle spielen. Britische Boulevardzeitungen berichten, dass das Verhältnis der beiden zu Prinz William und Kate angespannt sei. Meghan trete zu dominant auf, heißt es. Derzeit sind beide Paare jedenfalls fast Nachbarn im Kensington-Palast. Bestens ist auf jeden Fall Meghans Verhältnis zu ihrer Mutter Doria, einer Sozialarbeiterin mit Piercings, die bei der Hochzeit in Windsor zurückhaltend und stilsicher auftrat. Möglicherweise, so Gerüchte, wird sie im nächsten Jahr zu ihrer Tochter nach England ziehen.

Meghans Ärger über ihren Vater Thomas Markle wird dagegen wohl kaum bald vergehen. Der Pensionist machte Geld mit gestellten Paparazzi-Fotos und motzte öffentlich über die Royals, die er mit Scientologen verglich. Die Teilnahme an der Hochzeit sagte er wegen Herzproblemen ab. Der Senior beschwerte sich, dass er den Kontakt zu seiner Tochter verloren habe. "Die Telefonnummer, die ich angerufen habe, funktioniert nicht mehr", sagte er der "Sun". In US-Medien forderte er sogar ein Treffen mit der Königin. "Wenn die Queen bereit ist, unseren arroganten, ignoranten und unsensiblen Präsidenten (Donald Trump) zu treffen, hat sie keine Ausrede, mich nicht zu treffen", sagte er der Promi-Webseite TMZ. "Ich bin nicht annähernd so schlimm."

Sorge um Queen und Prinz Philip

Doch im Vereinigten Königreich gibt es Wichtigeres: die Sorge um die hochbetagte Königin und ihren Mann Prinz Philip. Der 97-Jährige erscheint kaum noch in der Öffentlichkeit. Doch so schlecht scheint es ihm nicht zu gehen. Bei der Hochzeit seiner Enkelin Eugenie im Oktober sorgte der für seine spitze Zunge bekannte Greis für eine Überraschung. Er lächelte zweimal die Mutter der Braut an: Herzogin Sarah, besser bekannt als Fergie. Die beiden sollen sich seit Fergies Trennung von Prinz Andrew 1992 nur äußerst frostig begegnet sein.

Die Bilder von Eugenies Hochzeit

  • Bild 1 von 136 © Bild: REUTERS/Toby Melville

    Am Freitag, dem 12. Oktober 2018, hat Prinzessin Beatrice ihrem Verlobten Jack Brooksbank in Anwesenheit der königlichen Familie und zahlreichen prominenten Gästen auf Schloss Windsor das Jawort gegeben.

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  • Bild 2 von 136 © Bild: REUTERS/Darren Staples

    Die strahlende Braut fährt an der Seite ihres Vaters Prinz Andrew vor der St. George's Chapel vor.

Der "Telegraph" veröffentlichte zudem kürzlich Fotos aus Windsor Castle. Darauf war ganz klar zu sehen: Der 97-Jährige steuerte fröhlich eine Kutsche und die 92 Jahre alte Queen ritt auf einem Pferd. Mit einem Kopftuch schützte sie sich und ihre Frisur vor dem nasskalten Wetter. Die Zeitung attestierte den beiden Senioren eine "anscheinend robuste Gesundheit".

Passend dazu: Das passiert, wenn die Queen stirbt

Thronfolger Charles - immerhin schon 70 Jahre alt - wird sich wohl noch weiter gedulden müssen, seine Mutter zu beerben. Angeblich wird er bereits auf das neue Amt vorbereitet und bekommt Informationen von der Regierung, die eigentlich nur der Queen vorbehalten sind. Dies sei mit Hilfe eines speziellen Gesetzes möglich (Regency Act), wie die "Daily Mail" berichtete - allerdings ohne klare Quelle. "Mit 92 weiß die Queen, dass sie nicht ewig weitermachen kann. Und so - reibungslos, diskret und von vielen unbeachtet - findet die Übernahme der Macht direkt vor unseren Augen statt", schreibt das Blatt.

  • Bild 1 von 27 © Bild: APA/AFP
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