200.000 Chinesen ohne Trinkwasser: Große Mengen Ammoniak und Stickstoff im Fluss

Schadstoffwerte waren drei Mal so hoch wie erlaubt Vergiftung vermutlich aus Chemiebetrieb-Abwässern

Nach der Verschmutzung eines Flusses in Ostchina sind rund 200.000 Menschen ohne Trinkwasser. In dem Fluss waren große Mengen giftigen Ammoniaks und Stickstoffs entdeckt worden, so dass laut Angaben der chinesischen Nachrichtenagentur die Wasserversorgung gestoppt werden musste. Vermutet wird, dass die Vergiftung aus den Abwässern eines nahegelegenen Chemiebetriebs stammt.

Die Schadstoffwerte seien drei Mal so hoch wie erlaubt gewesen. "Das Leitungswasser war gelb und stank. Kurz darauf wurde die Wasserversorgung unterbrochen", berichtete ein Bewohner. Es kam zu Hamsterkäufen. Örtliche Behörden haben Wasser aus Brunnen oder dem nahe gelegenen Hongze-See organisiert.

(apa/red)