20 Fischer harrten stundenlang aus: Jagd auf Riesenfische in OÖ bisher noch erfolglos

Bis zu zwei Meter lange Welse wollten nicht anbeißen Gerüchte: Fische sollen Hund gefressen haben

Erfolglos ist in der Nacht auf Samstag die Jagd auf die bis zu zwei Meter langen Welse im Badesee Feldkirchen (Bezirk Urfahr-Umgebung) verlaufen. 20 Fischer harrten stundenlang aus, um die viel diskutierten Riesenfische zu fangen. Die Petrijünger mussten jedoch unverrichteter Dinge wieder abziehen. Lediglich ein etwa 80 Zentimeter langer Hecht hatte angebissen.

Die Riesenfische in dem Badesee hatten bereits im Vorfeld für einige Aufregung gesorgt. In einem Zeitungsbericht der "Linzer Rundschau" war sogar von Gerüchten die Rede, ein Fisch hätte einen Hund gefressen. Man entschloss sich deshalb, die Welse aus dem See zu entfernen. 20 Fischer legten daraufhin in der Nacht auf Samstag ihre Angeln aus. Keiner der Riesenfische wollte jedoch anbeißen, der einzige Fang: ein 80 Zentimeter langer und vier Kilo schwerer Hecht.

Man werde heuer noch einmal versuchen, die Riesenfische zu fangen, wann, sei vorerst unklar, sagte der Obmann des Feldkirchner Fischereivereines. Die Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" forderte unterdessen in einer Aussendung, die Jagd auf die Riesenfische einzustellen. Eine Ausstellung der Bilder mit illustrierten Informationstafeln rund um den See würde mehr bringen, als ein Fischkopf an der Wand, so die Organisation.(apa/red)