2. Explosion in Istanbul innerhalb weniger Stunden: Sprengsatz bei Blauer Moschee

Bei Detonation wurde diesmal niemand verletzt

In der historischen Altstadt von Istanbul hat es erneut eine Explosion gegeben. Verletzt wurde niemand, wie die türkische Nachrichtenagentur Anadolu Ajansi berichtete. Demnach ereignete sich die Explosion gegenüber dem Osteingang der Blauen Moschee (Sultanahmet-Moschee).

Ganz in der Nähe waren zuvor drei Menschen durch eine Bombe verletzt worden. Der Sprengsatz war unter einer Parkbank explodiert, auf der zwei Frauen und ein achtjähriges Mädchen saßen. Zu dem Anschlag bekannte sich die kurdische Extremistengruppe "Freiheitsfalken Kurdistans", auf deren Konto bereits mehrere Anschläge in türkischen Touristengebieten kommen.

Der Beginn des Guerillakrieges der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) jährt sich zum 22. Mal. Ihm sind bis zur Festnahme von PKK- Führer Abdullah Öcalan im Jahr 1999 mehr als 30.000 Menschen zum Opfer gefallen. Eine damals verkündete Waffenruhe hatte die PKK vor zwei Jahren für beendet erklärt. Seitdem kommt es wieder häufiger zu Anschlägen und Gefechten mit der Armee. (apa/red)