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19-Jähriger starb beim
Schwimmen im Neufelder See

Staatsanwalt Koch: "Eine Gewaltanwendung kann zum derzeitigen Ermittlungsstand ausgeschlossen werden"

Nach einem tödlichen Badeunfall Anfang August im Neufelder See (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) hat die Staatsanwaltschaft Eisenstadt (StA) Ermittlungen aufgenommen, die mittlerweile allerdings nahezu abgeschlossen sind. StA-Sprecher Roland Koch bestätigte am Mittwoch gegenüber der APA einen entsprechenden Bericht der "BVZ". Ein 19-Jähriger aus Wien-Ottakring starb nach dem Badeunfall im Spital.

Da Fremdverschulden nicht sofort ausgeschlossen werden konnte, sei eine Obduktion angeordnet worden, erläuterte der Sprecher. "Eine Gewaltanwendung kann zum derzeitigen Ermittlungsstand ausgeschlossen werden", so Koch. Seitens des Spitals, in dem der Bursche verstarb, habe es Hinweise gegeben, dass der Tod möglicherweise nicht bloß durch Ertrinken eingetreten sei. Daher habe man "routinemäßig" in alle Richtungen - auch wegen vorsätzlicher Tötung - ermittelt. Ein schriftliches Ergebnis der Obduktion stehe noch aus, sagte er.

Der 19-jährige Wiener hatte am 5. August beim Schwimmen im Neufelder See das Bewusstsein verloren und war daraufhin untergegangen. Einen Tag später starb der junge Mann im Krankenhaus. Laut Polizei hatte er sich etwa zehn Minuten lang unter Wasser befunden.

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