153 € monatlich für private Vorsorge: Zwei
Drittel der Österreicher sparen für Pension

Bereits ab 15 Jahren wird Geld auf die Seite gelegt Umfrage: 1,8 Millionen haben noch nicht vorgesorgt

Mehr als zwei Drittel der Österreicher ab 15 Jahre investieren in eine private Alterspension. Im Schnitt werden dafür monatlich 153 Euro auf die Seite gelegt. Dies ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Fessel-GfK. Im Auftrag der Bank Austria Creditanstalt wurden 1.000 Österreicher über 15 Jahre befragt. 1,8 Millionen Österreicher über 15 Jahre haben noch nicht vorgesorgt.

Um die Pensionslücke zu minimieren rät das Institut, möglichst früh eine staatlich geförderte Zukunftsvorsorge abzuschließen. Laut Umfrage investieren 15 Prozent der Österreicher monatlich bis zu 50 Euro in ihre Altersvorsorge, weitere 18 Prozent zahlen bis zu 100 Euro, 8 Prozent bis zu 150 Euro, 11 Prozent bis zu 200 Euro, 3 Prozent bis zu 250 Euro und 8 Prozent jeweils bis zu 300 und mehr. 28 Prozent sorgen dagegen überhaupt nicht für eine private Altersvorsorge vor.

Ein heute 30-Jähriger mit einem Monatsnettoeinkommen von 2.000 Euro muss laut BA-CA mit einer Pensionslücke von etwa einem Drittel seines letzten Aktiveinkommens rechnen. Mit einer monatlichen Sparleistung von 172 Euro lasse sich diese Differenz zur Hälfte schließen.

Die BA-CA bietet mit der VorsorgePlus-Pension selbst eine Variante der staatliche geförderten Zukunftsvorsorge an. Die Laufzeit liegt zwischen 15 und 25 Jahren, für Späteinsteiger zwischen 51 und 54 Jahren kann sie bis auf 11 Jahre verkürzt werden. (apa)