15 km langer Stau auf Wiener Südost-tangente: Auffahrunfall legte Verkehr lahm

Vier PKW im Frühverkehr aufeinander aufgefahren Gegen neun Uhr löste sich Stau wieder auf

Einen 15 Kilometer langen Stau und Chaos zur Frühverkehrsspitze hat ein Auffahrunfall auf der Wiener Südosttangente (A23) verursacht. Kurz vor dem Knoten Kaisermühlen fuhren gegen 6.45 Uhr in Fahrtrichtung Kagran vier Pkw aufeinander auf. Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt. Die Autos stauten sich bis in den Bereich Inzersdorf, erst gegen neun Uhr kam der Verkehr wieder in Bewegung, berichtete der ÖAMTC.

Zeitweise waren im Bereich der Unfallstelle wegen der Bergungsarbeiten beide Fahrstreifen gesperrt. Richtung Süden blockierten Schaulustige die Straßen. Die Zufahrten zur Tangente, etwa am Verteilerkreis Favoriten, waren ebenfalls überlastet. Allein für die kurze Strecken vom Laaerbergtunnel bis zum Absbergtunnel berichteten Autofahrer von Fahrzeiten von bis zu 20 Minuten. Auch jene Verkehrsteilnehmer, die dem Stau auf der Tangente entkommen wollten und über die Triester Straße Richtung Stadt fuhren, kamen laut ÖAMTC nur im Schritttempo weiter.

(apa/red)