Burgenland von

FPÖ-Bezirkspolitiker hat
13-Jährige angeschossen

Sämtliche politischen Funktionen des Mannes seien "auf Eis gelegt" worden

Waffe, Gewehr © Bild: Thinkstock

Nach dem Schuss auf eine 13-Jährige am Halloween-Abend im Burgenland ist die Identität des Verdächtigen bekannt geworden. Der mutmaßliche Schütze war stellvertretender FPÖ-Bezirksparteiobmann in Oberpullendorf, bestätigte Landesparteiobmann Johann Tschürtz am Dienstag gegenüber der APA einen Bericht des ORF Burgenland. Er sei inzwischen aus der Partei ausgeschlossen worden.

Sämtliche politischen Funktionen des Mannes seien "auf Eis gelegt" worden, so FPÖ-Obmann Tschürtz zur APA. Diesbezüglich werde es noch eine Sitzung geben. "Er wurde jetzt einmal aus der Partei ausgeschlossen", sagte Tschürtz. Abhängig vom Ausgang eines Gerichtsverfahrens könne es für ihn auch die Möglichkeit geben, wieder einen Antrag auf Aufnahme zu stellen.

13-Jährige an Halloween angeschossen

Die 13-Jährige war am Abend des 31. Oktober mit einer Gruppe Jugendlicher in Großhöflein (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) unterwegs, als ein Projektil aus einer Kleinkaliberwaffe sie am Becken traf. Im Krankenhaus stellten Ärzte fest, dass es sich um eine Schussverletzung handelte. Die Spitzen-Leichtathletin und mehrfache burgenländische Landesmeisterin über 800 Meter konnte das Krankenhaus nach einigen Tagen wieder verlassen. Das Projektil hatte laut Auskunft des Spitals zum Glück keinen Schaden bei den Gefäßen angerichtet. Es wurde vorerst nicht entfernt.