125 Wale vor Küste Neuseelands verendet:
Etliche Tiere mussten eingeschläfert werden

Experte: "Konnte den Schmerz in ihren Augen sehen" Freiwillige und Urlauber haben bei Rettung geholfen

125 Wale vor Küste Neuseelands verendet:
Etliche Tiere mussten eingeschläfert werden © Bild: APA/EPA/Project Jonah/Simpson

Mehr als 125 Wale sind innerhalb weniger Tage an der Küste Neuseelands gestrandet und dort verendet. Allein in Farewell Spit im Westen der Südinsel des Pazifikstaates starben 105 Grindwale, wie Hans Stoffregen von der Umweltbehörde der Zeitung "Nelson Mail" sagte. Die Meeressäuger seien in schlechter Verfassung gewesen und hätten teilweise eingeschläfert werden müssen.

"Es war schrecklich, aber für sie konnte nichts mehr getan werden", sagte der Experte. "Man konnte den Schmerz und das Leid in ihren Augen sehen."

An der Ostküste der neuseeländischen Nordinsel verendeten 21 weitere Grindwale. Freiwillige und Urlauber konnten jedoch dabei helfen, 42 andere Tiere der Herde wieder ins Meer hinaus zu leiten. Eine Walkuh habe kurz nach der Rettungsaktion sogar ein Junges zur Welt gebracht.

(apa/red)

Kommentare

Wiedereinmal sieht man, daß etwas mit unserem Planeten nicht stimmt und wir Menschen schnellstmöglichst etwas tun sollten. Leider war Kopenhagen nur heiße Luft und bla bla... Vielleicht wäre es hilfreicher, wenn den Politikern mal die Luft ausgehen würde, damit sie merken, daß endlich etwas getan werden muß. Geld kann man nicht atmen!!!

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