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Tappenkarsee in Salzburg:
Ein sagenumwobenes Idyll

Ausflugstipp - Tappenkarsee in Salzburg:
Ein sagenumwobenes Idyll © Bild: istock images

Um den wild-romantischen Tappenkarsee ranken sich zahlreiche Sagen und Legenden. Wegen seiner hervorragenden Wasserqualität ließen sich schon die Fürsterzbischöfe von Salzburg von hier einst Fische für ihr Essen bringen.

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Der Tappenkarsee liegt auf auf 1.762 Metern Seehöhe gilt damit als einer der höchstgelegenen Gebirgsseen der Ostalpen. Der See ist ein beliebtes Gebiet für Wanderungen, Berg- und Skitouren. Doch Vorsicht: Der Sage nach soll in dem bis zu 100m tiefen See bis heute ein Lindwurm schlummern.

Die Sage vom Lindwurm

Auf dem Tappenkar, einem Berg im Kleinarltal, liegt eine sumpfige Berglehne, „das Wurmfeld“ genannt. Hier hauste einst ein großer Lindwurm, der unter den Viehherden viel Unheil anrichtete. Die Kleinarler Wild- und Fischlieferanten des Salzburger Erzbischofs aber hatten einen Plan. Sie stopften eine Kuhhaut mit Moos aus, so dass sie einem Rinde ähnlich sah, und steckten an Stelle des Magens ein Päckchen Zündpulver hinein.

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Diesen präparierten "Leckerbissen“ warfen sie dann in den See. Kaum hatte der Lindwurm die vermeintliche Kuh erblickt, stürzte er sich auch schon auf sie und verschlang sie, als wäre es nur ein kleiner Happen. Alsbald machte sich die Wirkung des Zündpulvers bemerkbar. Eine Explosion erfolgte und tötete das Ungeheuer, wodurch die Bevölkerung von einer großen Sorge befreit wurde.

In einer anderen Version der Sage soll der Lindwurm allerdings nicht gänzlich vernichtet worden sein. Es heißt, er habe sich nur in die Tiefe zurückgezogen...

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Tappenkar – woher stammt der Name?

Die Wagrainer Ortschronik gibt Aufschluss über den selten Namen. So leitete August Prinzinger der Ältere - er lebte von 1811–1899 und war ein österreichischer Jurist und Politiker - den Namen von „[E]tappe“ = Rast- oder Ruheort ab. Der Sprachforscher Frisch hingegen leitet das Wort vom altdeutschen „tapin“ = versteckt oder verschlossen ab. Andere deuten den Namen nach dem keltischen „Drapfen“ = Kuhweide . Wieder andere nennen das niederländische Wort „tappe“ = Pforte oder Tatze Jede Deutung hat etwas für sich.

Von der Schwabalm zum Tappenkarsee

Die familienfreundliche Wanderung zum Tappenkarsee startet vom Parkplatz Jägersee. Wer sich ein bisschen Wegzeit sparen möchte fährt auf einer flachen Forststraße (Mautstraße) bis zur Schwabalm. Gleich am Ende des Parkplatz der Schwabalm (siehe Punkt Anfahrt) hängt ein warnendes Schild „Wanderweg nur mit Bergschuhen begehen“. Der gesamte Weg bis zum Tappenkarsee ist sehr breit und gut begehbar. Aufgrund des steinigen und teilweise rutschigen Untergrunds ist passendes Wander-Schuhwerk aber Pflicht.

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Kulinarik und Dauer der Wanderung

An zwei bewirtschafteten Berghütten (Tappenkarseehütte, Kleinarler Hütte) kann man regionale Köstlichkeiten konsumieren und grandiose Ausblicke auf den Bergsee genießen. Gemütlich gewandert dauert die Tour zum Tappenkarsee und etwas erhöht zur Tappenkarseehütte etwa 2 1/2 Std. Wer noch Kraft hat kann mit dem Draugsteintörl noch einen hoch gelegenen Aussichtspunkt über dem Tappenkarsee erklimmen. Etappen im Detail : Jägersee - Schwabalm:1 Std., Schwabalm - Tappenkarsee 1 3/4 Std.)

Anfahrt

Auf der B311 Pinzgauer Straße bis St. Johann im Pongau, von dort über Wagrain nach Kleinarl (Jägersee). Der Ausgangsort kann über die 4 km lange Mautstraße vom Jägersee erreicht werden. Wichtig : Der Schwabalm-Schranken zur Mautstraße ist nur vom 1. Juni bis 10. Oktober geöffnet. Parkplatz : Bei der Talstation der Materialseilbahn auf der Schwabalm.

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Einkehrmöglichkeit

Tappenkarseealm
Tappenkar 1,
5603 Kleinarl
Mobil: +43 676 3409923
Tappenkarseehütte
Andrea Höller
Tappenkarsee 2
5603 Kleinarl
Telefon: +43 6418 20113
Mobil +43 664 57 93 178
Kleinarlerhütte
Sauwaldstraße 12,
5603 KleinarlMobil: +43 664 3709977

Die Hütten beim Tappenksee haben im Normalfall von Anfang Juni bis Ende September geöffnet. Die genauen Öffnungszeiten erfahren Sie beim Tourismusverband Wagrain-Kleinarl.

Kommentare

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