"100 Mio. Euro für Ronaldinho": Milan-Boss Berlusconi geht in die Transfer-Offensive

Ex-Ministerpräsident will jetzt tief in Tasche greifen "Wenn Ronaldinho wechselt, sind wir in Pole-Position"

"100 Mio. Euro für Ronaldinho": Milan-Boss Berlusconi geht in die Transfer-Offensive

Der AC Milan will für eine mögliche Verpflichtung von Ronaldinho tief in die Tasche greifen: "Ich habe für Ronaldinho 100 Millionen Euro beiseite gelegt", verriet Milans Präsident Silvio Berlusconi. Dies berichtete die "La Gazzetta dello Sport".

Von den 100 Millionen Euro seien 60 Millionen für die vom FC Barcelona geforderte Ablösesumme vorgesehen. Die restlichen 40 Millionen Euro seien für die ersten Jahresgehälter des Brasilianers gedacht. Derzeit verdiene der Offensiv-Spieler in Spanien acht Millionen Euro netto. Milan müsse mit einer Nettojahresgage von rund neun Millionen Euro rechnen, meinte das Sportblatt.

Der Champions-League-Halbfinalist umwirbt den 27-jährigen Ronaldinho bereits seit Wochen. Sollte der Brasilianer Barcelona verlassen, glaubt man beim Tabellenvierten der Serie A die besten Karten beim Poker um den umworbenen zweifachen Welt-Fußballer zu haben: "Wenn Ronaldinho wechselt, sind wir in der Pole-Position", sagte Italiens Ex-Ministerpräsident Berlusconi.

Ronaldinho bestbezahlter Fußballer
Ronaldinho ist laut Informationen des Magazins "France Football" der mit Abstand bestbezahlte Fußballer der Welt. Der Barcelona-Legionär verdiente im vergangenen Jahr rund 24 Millionen Euro und ließ David Beckham (17 Millionen Euro), der in diesem Ranking jahrelang den Spitzenplatz einnahm, weit hinter sich. Beckham dürfte 2007 aber wieder zum Top-Kassierer aufsteigen, weil er bei seinem neuen Klub Los Angeles Galaxy pro Jahr 50 Millionen Dollar (36,7 Millionen Euro) verdienen soll.

Bestbezahlter Trainer ist der Portugiese Jose Mourinho, der von Chelsea jährlich 10 Millionen Euro überwiesen bekommt. Hinter Mourinho gehören Alex Ferguson (Manchester United/6,1 Millionen) und Fabio Capello (Real Madrid/5,8 Millionen) zu den bestbezahlten Coaches. Der Schwede Sven-Göran Eriksson erhält auch nach seiner Entlassung als englischer Teamchef weiter 5,2 Millionen Euro pro Jahr. (apa/red)