10.000 Terroranschläge und Entführungen: Alarmierender Bericht der US-Regierung

Erstmals wurde 10.000er-Marke 2005 überschritten Gründe: Lage im Irak und Änderung der Statistik

Erstmals sind im vergangenen Jahr weltweit mehr als 10.000 Terroranschläge und Entführungen gezählt worden. Dies geht aus einem Bericht der US-Regierung vor, der in Kürze veröffentlicht werden soll. 2004 hatte das Nationale Antiterrorzentrum der USA insgesamt 3.192 Terroranschläge gezählt, bei denen mehr als 28.000 Personen getötet, verwundet oder entführt wurden.

Die Zahl für 2005 werde die Marke von 10.000 überschreiten, verlautete am Freitag aus Regierungskreisen in Washington. Der dramatische Anstieg sei vor allem auf die Lage im Irak und eine Veränderung bei der statistischen Erhebung zurückzuführen, hieß es. (apa)