10.000 Euro für zweimaligen Sex bezahlt?
Prostituierte Nadia M. belastet Berlusconi

Auch Verwaltungsminister soll Kunde gewesen sein Weiterer Vorwurf: Drogenkonsum bei Silvios Partys

10.000 Euro für zweimaligen Sex bezahlt?
Prostituierte Nadia M. belastet Berlusconi © Bild: APA/EPA

Der neue Sexskandal, mit dem der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi (74) seit Tagen konfrontiert wird, zieht weitere Kreise. Die Polizei in Palermo befragte die Prostituierte Nadia M. im Zusammenhang mit Drogenermittlungen. Die 27-Jährige sagte aus, für zweimaligen Sex mit Berlusconi 10.000 Euro von ihm persönlich in einem Kuvert erhalten zu haben.

Auch vom Minister für die öffentliche Verwaltung, Renato Brunetta, habe sie als Gegenleistung für Sex Geld und Schmuck bekommen. Die Frau berichtete weiter, dass bei Berlusconis Partys in Mailand und auf Sardinien auch Drogen konsumiert worden seien. Das "Gras" sei ihres Wissens mit dem Privat-Jet Berlusconis nach Sardinien gebracht worden. Sie habe den Ministerpräsidenten jedoch niemals Drogen nehmen sehen. Brunetta gab zwar zu, die Frau zu kennen, stritt aber ab, mir ihr sexuelle Kontakte gehabt zu haben.

Der öffentliche Skandal wegen seines Umgangs mit jungen - manchmal möglicherweise sogar minderjährigen - Frauen lässt Berlusconi offenkundig kalt. Den Misstrauensantrag, den die Opposition gegen ihn im Parlament einbringen will, scheint der Regierungschef nicht zu fürchten. "Die Regierung hat eine Mehrheit im Parlament und wir werden bis zum Ende der Legislaturperiode weiter arbeiten. Das Negativste für Italien wäre jetzt eine Wahlkampagne, in der die Parteien aufeinander losgehen würden. Die Gefahr wäre eine hohe Stimmenenthaltung seitens der Wähler, die Recht damit hätten, den Urnengang zu boykottieren", kommentierte Berlusconi in Mailand. Vorgezogene Neuwahlen wären seiner Ansicht nach angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Phase ein Desaster.

(apa/red)

Kommentare

Naja, auch er wird älter in 2-3 Jahren wird er wahrscheinlich das 10-fache für Sax zahlen müssen...
@S/A/R: ok, als Mensch möcht ich den nichtmal gesdchenkt, ABER ALS POLITIKER getraut er sich der korrupten EU DIE STIRNE zu bieten, er verrät SEIN LAND NICHT wie unser Bücklinge.

Wem wundert es? Wie kann man nur so einen deppen als Präsident wählen..das habe ich mich schon öfters gefragt!

Seite 1 von 1