1:2-Niederlage beim Auftakt der EM-Quali:
Fehlstart bei Andi Herzogs Pflichtspieldebüt

U21-Coach: "Wir haben es uns selbst vermasselt" Weißrussland erwischte deutlich besseren Start

1:2-Niederlage beim Auftakt der EM-Quali:
Fehlstart bei Andi Herzogs Pflichtspieldebüt © Bild: APA/Fohringer

Österreichs Fußball-U21-Nationalteam hat einen Fehlstart in die Qualifikation für die EM 2011 hingelegt. Im ersten Pflichtspiel unter Teamchef Andreas Herzog unterlag die ÖFB-Auswahl zum Auftakt der Gruppe 10 auswärts gegen Weißrussland 1:2 (1:1). In einer ausgeglichenen und hart geführten Partie in Molodechno erzielte Sturm-Graz-Spieler Beichler den Treffer für die Österreicher (30.), die Hausherren waren durch Jurtschenko (6.) und Filipenko (60.) erfolgreich.

Die Weißrussen, im Gegensatz zu Österreich EM-Starter 2009, erwischten den deutlich besseren Start, bereits in der 6. Minute gelang Jurtschenko nach einem folgenschweren Abspielfehler von Margreitter die Führung. Österreich kämpfte sich danach zunehmend ins Spiel und kam noch vor der Pause zum verdienten Ausgleich. Nach Flanke von Burgstaller war Beichler aus fünf Metern Entfernung zur Stelle (30.). Nach einem Stangentreffer von Nuhiu (49.) glückte Weißrussland durch einen unhaltbaren Tausendguldenschuss von Filipenko das entscheidende 2:1 (60.).

Verärgerung über "dumme Fehler"
Die beste Chance der im Finish vehement drängenden Gäste vergab Beichler (81.). "Wir haben es uns selbst vermasselt, weil wir mit dummen Fehlern den Gegner immer wieder ins Spiel gebracht haben", ärgerte sich Herzog nach dem Schlusspfiff. Herzog hatte für die Partie in Molodechno zahlreiche Ausfälle hinnehmen müssen, gefehlt haben u.a. Kavlak, Hadzic, B. Sulimani, Gravogl (alle verletzt), Dragovic, Jantscher, Trimmel und Pehlivan (alle im A-Kader).

In den nächsten beiden Quali-Partien hat Österreich Heimvorteil. Am 5. September gastiert Tabellenführer Schottland in der Südstadt, vier Tage später empfängt die ÖFB-Auswahl in Wr. Neudorf Albanien. Die zehn Gruppensieger und vier besten Gruppenzweiten der Quali steigen in die Play-Offs auf. Die sieben Play-Off-Gewinner qualifizieren sich dann für die EM-Endrunde 2011 in Dänemark (12. bis 25. Juni), der Veranstalter ist fix qualifiziert.

(apa/red)