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Inception

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Inception Dom Cobb ist ein begnadeter Dieb, der absolut beste auf dem Gebiet der Extraktion, einer kunstvolle und gefährliche Form des Diebstahls: Cobb stiehlt wertvolle Geheimnisse aus den Tiefen des Unterbewusstseins, wenn der Verstand am verwundbarsten ist - während der Traumphase. Dank seiner seltenen Begabung ist Cobb in der heimtückischen, neuen Welt der Industriespionage heiß begehrt. Doch diese Existenz hat auch ihre Schattenseiten: er wird auf der ganzen Welt gesucht und hat alles verloren, was er liebte. Eines Tages bietet sich ihm die Chance zur Rettung: Ein letzter Auftrag könnte ihm zu seinem alten Leben zurück verhelfen, aber nur, wenn ihm das absolut Unmögliche gelingt: die so genannte "Inception". Statt eines perfekt ausgeführten Diebstahls müssen Cobb und sein Spezialistenteam das genaue Gegenteil vollführen. Ihr Auftrag lautet nicht, eine Idee zu stehlen, sondern eine einzupflanzen. Sollte ihnen das gelingen, wäre es das perfekte Verbrechen. Doch kein noch so ausgetüftelter Plan oder geballtes Fachwissen bereitet das Team auf diesen brandgefährlichen Feind vor, der jeden ihrer Schritte vorauszuahnen scheint. Ein Gegner, den nur Cobb hat kommen sehen.


Regie: Christopher Nolan

Drehbuch: Christopher Nolan

Darsteller: Leonardo DiCaprio, Joseph Gordon-Levitt, Ellen Page, Marion Cotillard, Michael Caine

Kamera: Wally Pfister

Musik: Hans Zimmer

Produktion: USA, UK, 2010, Syncopy

Offizieller Filmstart: 30.07.2010

  • Unsere Meinung

Edler Nina, NEWS.at - Kultur-Redaktion

Weniger wäre mehr gewesen
Nolan kann die großen Erwartungen nicht erfüllen

Ein im Voraus bereits viel diskutierter und heiß erwarteter Film hat es von vorn herein schon einmal nicht leicht. Die Erwartungen sind hoch und schwer zu erfüllen. So ging es auch dem neuen Christopher Nolan-Blockbuster „Inception“. Christopher Nolan („Memento“) und Leonardo DiCaprio – das klang bereits nach einer vielversprechenden Kombination. Leider geschieht bei diesem Film das, was man nicht erhoffte: Er kann die großen Erwartungen leider nicht erfüllen. Zu verstrickt ist die Handlung, zu Ernst nimmt sich der Film selbst. Kein einziger Lacher, nicht einmal eine Situation zum Augenzwinkern findet sich in den 148 Minuten. Kann man Matrix als positives Beispiel für einen Film über verschiedene Realitäten sehen, so dient „Inception“ leider als Negativ-Beispiel. Hier gibt es nämlich nicht zwei verschiedene Traumebenen – sondern gleich vier. Oft weiß der Zuseher nicht, ob er sich gerade in der Realität oder in einem Traum befindet. Zudem ist der Film schlicht und einfach zu lang – vor allem auch durch unnötig eingesetzte Action-Szenen. Unbekannte Täter schießen plötzlich auf die Protagonisten, es finden wilde Verfolgungsjagden statt und Häuser bzw. ganze Städte krachen in sich zusammen – und das ganze ohne dem Handlungsverlauf zu dienen. Fazit: Weniger wäre hier einfach mehr gewesen! Und ein bisschen Humor hätte auch nicht geschadet. Schade, denn die Grundidee eines Traumdiebes, der versucht, einen Traum einzupflanzen, wäre keine schlechte gewesen.

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