Cruise und Holmes
Suri wird zur "Waffe"
- Tom schwer enttäuscht: Katie hält Tochter von ihm fern. Erster Gerichtstermin steht fest.
·Irres Bootcamp für Suri
Lügendetektortests und Co.: Mädchen hätte Scientology-Gehirnwäsche gedroht!
Nach der Trennung der Hollywood-Schauspieler Katie Holmes und Tom Cruise ist ein erster Gerichtstermin für den 17. Juli angesetzt worden. An diesem Tag sei eine Anhörung vor einem New Yorker Familiengericht vorgesehen, meldet die Webseite des Fernsehsenders "E! Entertainment" unter Berufung auf einen Sprecher der Schauspielerin. Holmes und Cruise hatten Anfang des Monats ihre Trennung nach knapp sechsjähriger Ehe bekanntgegeben. Medienberichten zufolge will Holmes das alleinige Sorgerecht für die sechs Jahre alte Tochter Suri beantragen. Tom Cruise befürchtet unterdessen, seine Noch-Ehefrau könnte das Mädchen als "Waffe" gegen ihn benutzen.
Laut einem früheren Bericht der auf Prominente spezialisierten US-Website "TMZ" reichte Holmes die Scheidung hauptsächlich aus Sorge um ihre Tochter ein. Das Kind sei nun in einem Alter, in dem die Scientology-Organisation ein wichtiger Teil seines Lebens werde. Dies wolle Holmes verhindern. Sie habe die Sorge, dass Cruise das Mädchen "tief in die Kirche hineinziehen" könne, hieß es in dem Bericht. Holmes fordert demnach das alleinige Sorgerecht für Suri.
Katie Holmes seit 2006 Mitglied von Scientology
Für die aus Ohio stammende Holmes war es die erste Ehe. Cruise war zuvor bereits mit der US-Schauspielerin Mimi Rogers, ebenfalls eine glühende Scientology-Anhängerin, und mit der australischen Schauspielerin Nicole Kidman verheiratet. Tom Cruise, der kürzlich seinen 50. Geburtstag feierte, galt lange Zeit als einer der einflussreichsten und bestbezahlten Schauspieler Hollywoods. Die meisten Filme, in denen er mitspielte, wurden zu Kassenschlagern, so etwa "Top Gun", "Mission Impossible" und "Eyes Wide Shut". Doch mit seiner Mitgliedschaft bei Scientology sorgte er auch immer wieder für Negativ-Schlagzeilen. Seit seiner Beziehung zu Holmes warb er öffentlich zunehmend aggressiver für die Gruppierung. Kurz vor der Geburt von Suri im April 2006 gab Cruise im Fernsehen Holmes' Beitritt zu Scientology bekannt.
Holmes spricht von "neuer Phase" ihres Lebens
Katie Holmes hat bereits vor der Bekanntgabe des Endes ihrer Ehe mit Tom Cruise von einer "neuen Phase" in ihrem Leben gesprochen. "Ich weiß, wer ich bin, wo ich stehe und wo ich hin will, darauf will ich mich konzentrieren", sagte die 33-Jährige dem Magazin "Elle" laut im Voraus veröffentlichter Interviewpassagen. Sie fühle sich wohler in ihrer Haut und habe das Gefühl, vor einer "neuen Phase" zu stehen, sagte Holmes in dem Interview, das der Zeitschrift zufolge vor der Verkündung der Trennung von Cruise in der vergangenen Woche geführt wurde.
Tom Cruise fühlt sich "tief verletzt"
"TMZ" zitierte unterdessen Vertraute von Cruise mit den Worten, Holmes habe nicht die Scheidung eingereicht, weil sie die gemeinsame Tochter Suri vor dem Einfluss der Organisation Scientology schützen wolle. Holmes sei selbst "total engagiert" in der Organisation gewesen. "Das ist kein Kampf um Religion, das wird nur benutzt, um Tom zu verletzen", sagte ein Vertrauter von Cruise demnach. Nur noch Katies Mitarbeiten würden darüber verhandeln, wann er mit seiner Tochter sprechen dürfe, heißt es. Sehen dürfe er sie nicht, nur Telefonate seien erlaubt. "Tom sagt, dass Katie ihre gemeinsame Tochter als Waffe gegen ihn benutzen will", heißt es aus seinem Umfeld.
Die renommierte "Los Angeles Times" berichtet hingegen, Holmes hoffe, einen öffentlichen Scheidungskrieg vermeiden zu können und wolle nicht über Geld streiten. Sie mache sich lediglich Sorgen darüber, wie Suri aufwachse. Das Ehe-Aus des Hollywood-Paares nach mehr als fünf Jahren war in der vergangenen Woche bekannt geworden.

