Parken in Wien
Parkpickerl bald in Chip-Form
- Pilotprojekt der elektronischen Variante soll nächstes Jahr starten

·Zonengrenzen fix
Fünf Wiener Bezirke werden mit Oktober zur Kurzpark- bzw. Parkpickerlzone
·Kein Pickerl in Favoriten
Auswirkungen und Erfahrungen in anderen Bezirken werden abgewartet
·Parken jetzt teurer
Massive Preiserhöhungen in Kraft getreten. Auch Falschparken kostet jetzt mehr.
Das Wiener "Parkpickerl" gibt es bald auch in elektronischer Form - konkret als Chip, der an der Windschutzscheibe befestigt wird. Laut Medienberichten ist ein Pilotprojekt für das Jahr 2013 geplant. Vorteil der Funk-Variante: Das Pickerl muss nicht mehr geklebt werden, sondern wird bei einer Verlängerung automatisch aufgeladen. Auch ein Tausch der Plakette bei einem Umzug wäre nicht mehr nötig.
Sollte der Test erfolgreich verlaufen, könnte das Parkpickerl schon 2014 durch den Chip ersetzt werden, erklärte Projektleiter Leopold Bubak von der Magistratsabteilung 65 (rechtliche Verkehrsangelegenheiten, Anm.). Das kostenpflichtige Pickerl bzw. später der Chip berechtigen Anrainer zum Abstellen ihres Autos, wenn ihr Wohnbezirk eine Kurzparkzone ist.
Derzeit sind nur die inneren Bezirke Pickerlzonen. Doch eine Ausweitung ist noch heuer geplant: Fünf weitere Bezirke wollen ab Herbst Parkgebühren einheben. Es sind dies Hernals, Ottakring, Meidling, Penzing und Rudolfsheim-Fünfhaus.

