Gottschalk live
Vorzeitiges Ende der Show?
- Spekulationen über eine Vertragsaufkündigung - Gottschalk dementiert

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Er wird Thomas Gottschalks Nachfolger. Erste Sendung am 6. Oktober 2012!
Erneute Spekulationen rund um die ARD-Vorabendshow "Gottschalk Live": Nur wenige Tage, nachdem Thomas Gottschalk angefangen hat, vor Live-Publikum zu moderieren, wird über ein vorzeitiges Aus der Show spekuliert.
Eine ARD-Sprecherin hat Berichte der Tageszeitungen "Die Welt" und "Hamburger Abendblatt" zurückgewiesen, wonach eine Mehrheit der Intendanten sich am Montag in einer Schaltkonferenz für ein Ende der Show ausgesprochen habe. Die ARD bestätigte jedoch, dass über Gottschalk gesprochen worden sei. "Es wäre ja auch unsinnig, zeitgleich mit dem Relaunch der Sendung "Gottschalk Live" deren vorzeitiges Ende zu beschließen", sagte die ARD-Vorsitzende Monika Piel.
Nach den Zeitungsberichten soll WDR-Chefin Piel jedoch als Einzige vorbehaltlos hinter der Sendung stehen. Die ARD bestätigte aber, dass sie ein "Sonderkündigungsrecht" vor dem Ende der auf drei Jahre angesetzten Vertragslaufzeit habe. Gottschalk ist seit dem 23. Jänner viermal in der Woche um 19.20 Uhr auf Sendung und kommt mittlerweile kaum noch über fünf Prozent Marktanteil.
Erst am Montag hatte er sein Konzept verändert und vor Studiopublikum moderiert. Am Mittwoch schalteten 1,22 Millionen Zuschauer (4,6 Prozent) ein.
Gottschalk dementiert
Der Showmaster selbst wehrt sich gegen die Spekulationen und betonte seine Freude an der TV-Sendung. "Die Sendung macht mir endlich großen Spaß. Den lasse ich mir durch das Durchstechen von Falsch- und Halbwahrheiten nicht nehmen. Ich bin Entertainer, kein Hinterzimmer-Akteur", sagte er "Bild.de".
Gottschalk sagte weiter, er habe mit ARD-Programmdirektor Volker Herres gesprochen: "Volker Herres hat mir heute nochmals versichert, dass er hinter der Sendung steht. Außerdem hat er mir heute erneut versichert, dass es weitergeht, wenn sich bis Ende April die inhaltliche Qualität verbessert und es bei den Quoten wieder einen Aufwärtstrend gibt. Ihm ist klar, dass das in vier Wochen keine 10 Prozent sein können, und er hat gesagt, dass das in der ARD auch niemand verlangen wird."
Herres: Ziel mindestens 10 Prozent
ARD-Programmdirektor Volker Herres sagte "Bild.de" über sein Gespräch mit Gottschalk: "Ich habe ihn erinnert, dass unser Ziel mindestens 10 Prozent sind und jetzt rasch ein starker Trend nach oben gehen muss." Ansonsten tue sich die ARD bei einer Entscheidung über die Fortsetzung der Sendung schwer.


