Natascha Kampusch
FP-Büro als Gerüchtestreuer
- NEWS: Mitarbeiter des Bürgerbüro HC Strache versandte Verschwörungsdossier

Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe über die Hintergründe der derzeit kursierenden Gerüchte im Zusammenhang mit der Causa Kampusch, wonach es in Österreich ein von höchster Stelle gedecktes Netzwerk von Kinderschändern gebe.
Nach NEWS vorliegenden Emails wurde das Dossier mit dem Titel Das Netzwerk der Kinderschänder von Thomas Tayenthal Bürgerbüro HC Strache Freiheitlicher Parlamentsklub versandt. Die Kurzfassung: Es existiere eine einflussreiche österreichische Pädophilen-Lobby, die in der Homosexuellen-Szene und der Sexualforschung Unterschlupf gefunden habe.
Prominente angeprangert
Gleich reihenweise werden Prominente in diesem Dossier mit zum teil verurteilten Straftätern in Verbindung gebracht und angesehene Institutionen eine zentrale Rolle im nationalen wie internationalen Pädophilen-Lobbying zugeschrieben. In dem Dossier finden sich unter anderem die Namen von Bundespräsident Heinz Fischer, Nationalratspräsidentin Barbara Prammer und des Präsidenten der Opferschutzorganisation Weißer Ring, Udo Jesionek.
Harte Attacken
Wer Kritik an den Aussagen des Ex-Höchstrichters Johann Rzeszut zum Fall des Entführungsopfers Natascha Kampusch übt, wird besonders hart attackiert: Einer Staatsanwältin, die in einem Interview meinte, die Vorwürfe Rzeszuts seien uralter Natur, wird etwa unterstellt, sie schütze Kinderschänder, mit denen sie in einem Naheverhältnis stehe.
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