Black History Month
Obama hat den Blues
- Mick Jagger und B.B. King sangen mit US-Präsident im Weißen Haus
·Romneys neuer Rivale
Rick Santorum hängt den bisherigen Favoriten Mitt Romney in den Umfragen ab
·Obamas neue Waffe
Amüsiert sich köstlich mit der Marshmallow-Kanone eines 14-jährigen Jungen
·Verbrecher spendet
Geld von gesuchtem mexikanischen Casino-Boss an US-Präsident Obama geflossen
Pause von der großen Politik: Blues regierte am Dienstagabend im Weißen Haus in Washington. Musiklegenden und Stars von heute gaben sich im East Room der Obama-Residenz ein Stelldichein: von Rolling Stone Mick Jagger über Gitarrist B.B. King und Buddy Guy bis hin zu Jungstars wie Troy "Trombone Shorty" Andrews und Gary Clark. Auch der US-Präsident griff am Ende zum Mikro - und er sang gar nicht mal schlecht!
Der US-Präsident und seine First Lady Michelle - mit Glitzer-Jäckchen an seiner Seite - genossen das Event ganz offensichtlich: Von Kopf bis Fuß bewegten sie sich rhythmisch zum Blues, klatschten in die Hände - ausnahmsweise mal nicht als Antwort auf politische Erklärungen.
Seit die Obamas Ende Jänner 2009 ins Weiße Haus eingezogen sind, veranstalten sie in Abständen immer wieder Konzerte mit Stars aus der amerikanischen Musikszene, sei es Klassik, Jazz, Motown oder - wie an diesem Dienstagabend - Blues. Anlass für das jüngste Konzert war der Black History Month Februar, ein Monat, der dem kulturellen Erbe, der Geschichte und den Errungenschaften der schwarzen Bevölkerung gewidmet ist.
So erinnerte Obama zum Auftakt des Konzerts auch an die "bescheidenen Anfänge" des Blues, seine Wurzeln in Sklaverei und Rassentrennung. "Niemand geht ohne Freude und Schmerz durch's Leben, Triumph und Trauer", sagte Obama. Blues erfasse das alles - "mit einer Zeile, mit einer Note".
