Honda NSX
Nippon-Renner kehrt zurück
- Neuer Anlauf des japanischen Herstellers für einen Supersportwagen
Lange hat sich Honda für einen Nachfolger des legendären Sportwagens NSX Zeit gelassen. Dafür kehren die Japaner mit dem NSX Concept zurück und zeigen wohin der Weg in Sachen Design und Technologie führt. Schon innerhalb der nächsten drei Jahre soll das Auto auf den Markt kommen.
Bereits im 1991 hatte der Honda NSX einen Kultstatus und es war so ziemlich das Schärfste, was die Japaner zu bieten hatten mit einem Aluminium-Aufbau, 274-PS-Mittelmotor und ein leicht italienisch angehauchtes Styling. Dazu eine Höchstgeschwindigkeit von 270 km/h, dreistellig wurde es am Tacho nach 5,9 Sekunden.
Der 4,33 Meter lange und 1,89 Breite Hybridsportler soll es - nach seinem Debüt auf der Detroit Motor Show - in den nächsten drei Jahren zur Serienreife schaffen. Honda America trägt die Projektverantwortung für den sportlichen Japaner, der auch in Ohio gefertigt wird. In den USA wird der NSX unter Acura und in Europa unter Honda angeboten.
Honda setzt auf extremen Leichtbau und will damit ein besonders niedriges Leistungsgewicht und einen geringen Spritverbrauch erreichen. Die Passagiere haben einen V6-Mittelmotor im Nacken, der als Kraftquelle die Hinterräder bedient. Zwei Elektromotoren an den Vorderrädern unterstützen die Antriebseinheit.
Wenn Bedarf besteht wird der NSX zum Allradler und alle vier Räder treiben den Nippon-Renner an. Die Vorderräder können einzeln beschleunigen und abbremsen damit sind besonders hohe Kurvengeschwindigkeiten möglich. Für eine noch höhere Temposteigerung sorgt ein im Doppelkupplungsgetriebe integrierter E-Motor. Beim Fahrwerk setzt der NSX auf Mischbereifung. Vorne drehen sich 255/35er Reifen im 19 Zoll-Format, hinten kommen 275/30er Pneus auf 20 Zoll großen Felgen zum Einsatz.
