BAWAG-Skandal
Neuer Prozess gegen Elsner?
- Bank will ehemaligen Chef angeblich wieder vor Gericht zerren

·Elsner enttäuscht
Unzufrieden mit Bandion-Ortner-Freispruch: "Kann nicht sein, was nicht sein darf"
·Abgeblitzt
Amtsmissbrauchsverfahren gegen Ex-Justizministerin Bandion-Ortner eingestellt.
·Zurück nach Hause
Ex-BAWAG-Generaldirektor wird aus dem Wiener Wilhelminenspital entlassen
Nimmt Helmut Elsner demnächst wieder auf der Anklagebank Platz? Laut einem Zeitungsbericht hat die BAWAG einen Subsidiarantrag bei Gericht eingebracht, um ihren Ex-Chef erneut vor Gericht zu zerren. Die Bank dementiert aber: Es wurde kein Subsidarantrag gestellt, man behalte sich aber vor, diesen noch einzubringen, so BAWAG-Sprecherin Sabine Hacker.
Laut "Kronen Zeitung" will das Geldinstitut an die 6,8 Mio. Euro Pensionsabfindung der BAWAG für Elsner herankommen. Mit einem "Kunstgriff" trete die BAWAG durch den Subsidiarantrag als Ankläger auf.
Ruth Elsner, Ehefrau des Ex-Bankers, der 2011 krankheitsbedingt frühzeitig aus der Haft entlassen wurde, spricht in der Zeitung von einem "Missbrauch des Rechtssystems", sollte ihr Mann noch einmal vor den Richter müssen. Seine Rechtsvertreter wiederum weisen auch darauf hin, dass ein Auftritt Elsners ihm die Gelegenheit bieten würde, auch auf die Rolle seines Ex-Geschäftspartners Wolfgang Flöttl einzugehen.

