Orca-Klage
Orcas reichen Klage gegen Zoo ein
- PETA-Anwalt vertritt fünf Killerwalle im Prozess gegen Sklaverei

·USA: Killerwal wurde seinem Namen gerecht
Orca tötete Dompteurin im Beisein des Publikums
·Teneriffa: Killerwal tötet seinen Dompteur
29-Jähriger nach Attacke vermutlich ertrunken
In den USA haben Tierschützer im Namen von fünf Killerwalen eine Klage eingereicht. Damit wollen die Tierschützer der Organisation PETA gegen die Bedigungen demonstrieren, unter denen die Tiere tagtäglich leiden müssen. Die Anwälte der Orcas fordern für ihre "Mandanten" den gleichen verfassungsrechtlichen Schutz wie für Menschen. Die Parkbetreiber reagieren verstört.
Neben den Anwälten der Tierschutzorganisation PETA haben sich auch mehrere Meeresbiologen sowie ehemalige Waltrainer der Aktion angeschlossen. Das Gericht soll nun überprüfen, ob das Verbot der Sklaverei auch für die Wale gilt. Eine Sprecherin des Gerichts in Diego (Kalifornien) bestätigte am Dienstag bereits den Eingang der Klage.
Die Wale Tlikum, Kassatka, Ulises, Katina und Corky, die als Kläger auftreten, müssen in winzigen Becken leben und täglich in den Parks als Attraktion für Touristen in Kalifornien und Florida auftreten. Eine solche Haltung sei nach der US-Verfassung zur Abschaffung der Sklaverei allerdings verboten.
Bei den Betreibern der Seaworld stößt die Klage auf wenig Verständnis und so hatte man im Vorfeld bereits versucht, diese abzuwenden. "Weder Orcas noch irgendein anderes Tier waren mit der Formulierung 'Wir, das Volk' gemeint, als die Verfassung angenommen wurde", erklärte ein "Seaworld"-Anwalt dem Gericht.
Ob das Gericht dem Antrag der Tierschützer recht geben wird, bleibt abzuwarten. Doch auch ohne die Schützenhilfe der Anwälte sorgten die Tiere bereits mehrfach für Aufregung. Bei einem seiner Auftritte tötete der Killerwal Tilikum 2010 seine Tiertrainerin.
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