Brustimplantate-Skandal

vonapa/red
Dienstag, 7. Februar 2012

Erste Verurteilung

  • Schönheitschirurg und eine Klinik in Spanien müssen Patientin Entschädigung zahlen

 

Im Skandal um Billig-Brustimplantate aus Frankreich sind in Spanien erstmals ein Schönheitschirurg und eine Klinik verurteilt worden. Ein Gericht in Madrid entschied, dass der Mediziner und das Krankenhaus einer Patientin eine Entschädigung von rund 7.500 Euro zahlen müssen.

Wie die staatliche Nachrichtenagentur EFE berichtete, waren im Jahr 2001 der damals 35-jährigen Frau Silikonkissen des französischen Herstellers Poly Implant Prothese (PIP) implantiert worden. Eines der Brustimplantate platzte später, so dass die Patientin sich einer neuen Operation unterziehen musste.

Nach Ansicht des Gerichts war die Frau nicht ausreichend über die Risiken der Billigimplantate unterrichtet worden. Nach Schätzungen haben in Spanien sich etwa 18.000 Frauen die als besonders reißanfällig geltenden PIP-Silikonkissen einpflanzen lassen.

7.2.2012 18:15
Autor:apa/red
evi268, 14. 03. '12 10:58
informationen zu implantaten
bei solchn gschichtn ist die frage in wieweit der chirurg informiert...kanna ja sein das aus geldgier infos zurückghaltn werdn...bei uns gibts so was wie an codex für chirurgen...aba ob sich da alle dran haltn is auch die frage....a freundin hat mich da auf was aufmerksam gmacht, morgn gibts so an chat auf www.vielgesundheit.at wo ma solche fragn stellen kann..