Philippinen
Starkes Beben
- Behörden lösen vorübergehend Tsunami-Alarm aus - mehr als 40 Todesopfer

·Angst vor neuer Flut
Kein Ende der Hiobsbotschaften: Behörden warnen vor neuem Tropensturm
·Über 1.200 Tote
Opfer teilweise über 100 Kilometer entfernt gefunden. Kein Ende ist absehbar.
Ein starkes Erdbeben hat am Montag die Zentralphilippinen erschüttert. Vorübergehen lösten die regionalen Behörden Tsunami-Alarm aus. Sie riefen die Küstenbewohner der Inseln Negros und Cebu zu erhöhter Wachsamkeit auf. Es könnten gefährliche Wellen entstehen.
Bei dem starken Erdbeben sind nach bisherigen Angaben mindestens 43 Menschen ums Leben gekommen. In mehreren Städten auf den Inseln Negros und Cebu brach Panik aus, als über Mobiltelefone Gerüchte über einen heranrollenden Tsunami die Runde machten. Eine anfängliche Tsunami-Warnung hoben die Behörden jedoch später wieder auf.
Der Erdstoß der Stärke 6,8 ereignete sich in der Mittagszeit (Ortszeit) in einer Tiefe von 46 Kilometern, wie die US-Erdbebenwarte mitteilte. Das Zentrum lag demnach im Meer zwischen den dicht besiedelten Inseln Negros und Cebu, 70 Kilometer nördlich der Stadt Dumaguete. Mehrere Stunden später erschütterte ein Nachbeben der Stärke 6,2 die Region.
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