Karl-Heinz Grasser

vonprofil
Samstag, 11. Februar 2012

Nur Bares ist Wahres

  • Privatkonto bei Meinl Bank: 276.000 Euro wurden zwischen 2005 und 2007 in bar eingezahlt
Karl-Heinz Grasser • Nur Bares ist Wahres
 

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, wurden auf einem Karl-Heinz Grasser zugerechneten Privatkonto bei der Meinl Bank zwischen Oktober 2005 und August 2007 insgesamt 276.000 Euro in bar eingezahlt, teils von Grasser selbst, teils von dessen damaliger Sekretärin sowie von Mitarbeitern der Meinl Bank.

Die Ermittler konnten insgesamt neun Bareinzahlungen rekonstruieren, wobei allein am 27. Februar 2006 auf einen Schlag 149.000 Euro eingelegt wurden. Grasser war damals noch Finanzminister. Die übrigen acht Einzahlungen bewegten sich zwischen 10.000 und 25.000 Euro, die entsprechenden Belege liegen "profil" vor.

Umgekehrt konnten dem Konto auch neun Bargeldbehebungen über zusammen 141.618 Euro zugeordnet werden. Auf die Frage, woher das Geld stammte, wollte Grassers Anwalt Manfred Ainedter keinen Kommentar abgeben: "Es handelte sich keinesfalls um malversatorisch erlangtes Geld."

Weiterführender Link:
www.profil.at

11.2.2012 16:21
Autor:profil
franzjosefs, 13. 02. '12 14:54
Nicht schlimm
Was ist schlimm an Bargeldtransaktionen. Es ist nicht gut für Banknoten, wenn sie permanent in dunklen, schlecht belüfteten Banksafes herumliegen. Die brauchen auch ab und zu Sonnenschein und frische Luft. Und KHG hat ihnen dazu verholfen. Das kann doch kein Verbrechen sein.
http://gedaunknsplitta.blog.de
geronimo75, 13. 02. '12 08:22
Frage der Nation
Was ist schon dabei wenn Herr KHG pflichtbewusst Steuergelder auf sicheren Konten parkt? -
es gelte die Unschuldsvermutung.
Rollerfahrer, 12. 02. '12 12:06
Bares ist Wahres
da wird nichts geschehen, damit gewissen Leuten nichts geschieht.
franzjosefs, 12. 02. '12 07:28
Anglerglück
Wahrscheinlich hat diese Einzahlungen allesamt die damals noch Schwiegermutter in spe gemacht, um den tollen Hecht für ihre Tochter zu angeln.
http://gedaunknsplitta.blog.de
kirkfrank1, 11. 02. '12 20:37
KHG
So langsam nervt die Berichterstattung über Karl Heinz Graser. Halbwahrheiten Gerüchte, Insiskretionen und jede Menge Unterlagen die einfach nur so der Presse zugespietl werden, so wie der Brief der Schwiegermutter an das Finanzamt. Ohne KHG zu kenne oder zu mögen sind das genau genommen ungehaltbare Zustände in einem Rechsstaat. Für KHG gibts kein Bankgeheimnis keine Verschwiegenheit der Ämter es wird alles breit getreten was irgendwie ans Tageslicht kommt.
Bloss beweisen könnt ihr ihm immer noch nichts. Dem Mister Super sauber
günza, 13. 02. '12 08:56
Re: KHG
ich möchte gar nicht wissen, wie das dann bei uns sogenannten Normalsterblichen abgeht. Der Gläserne Bürger ist Realität.
HC-Krache, 11. 02. '12 17:05
Wenn Grasser singt (Kronzeugenregelung) wackelt die Republik u. es wird zu
Neugründungen von Parteien (vor allem in der Lichtenfeldgeasse) führen. Darum wird die ÖVP mit aller Macht (sie hat ja bekanntlich Ermittlung, Finanzen u. Anklage in einer Hand) verhindern, dass Grasser nie und nimmer seine krummen Geschäfte mit der Republik gestehen muss......
Rollerfahrer, 12. 02. '12 12:04
Re: Wenn Grasser singt (Kronzeugenregelung) wackelt die Republik u. es wird zu
darum wollte die ÖVP unbedingt das Justizministerium. Dazu verzichtete die stimmenstärkste SPÖ auf das Innen, Außen und Finanzministerium.
günza, 13. 02. '12 09:07
Re: Wenn Grasser singt (Kronzeugenregelung) wackelt die Republik u. es wird zu
genau darum ist die Politik nichts für mich. Ich wäre zu Ehrlich für diesen Beruf und würde mit Sicherheit unter die Räder kommen. Aber wer eben gut im Reden und Blenden ist der sollte in die Politik gehen. Dort sammelt man dann eifrig Daten über andere einflussreiche Personen und kann dann machen was man will. Es sollte eventuell überlegt werden einen Lehrberuf für Politiker zu machen. Der Stundenplan könnte dann so aussehen. Erste Stunde: Sparen auf Kosten der anderen. zweite Stunde: Korruptionserkennung und praktische Anwendung. dritte Stunde: Belangloses Reden über einen längeren Zeitraum. vierte Stunde: Lobbying fünfte Stunde: Steuerlich geschicktes Geldverschieben. Meine Aufzählung ist sicher nicht ganz vollständig aber so ungefähr wäre es machbar.