Atomstreit

vonapa/red
Samstag, 11. Februar 2012

Iran provoziert wieder

  • Ahmadinejad kündigt neue Atomprojekte und Fortschritt im Nuklearbereich an
Atomstreit • Iran provoziert wieder
 

Der iranische Präsident Ahmadinejad regt mit einer neuen Ankündigung auf: Er will weitere Atomprojekte starten. Der Iran steht nach Darstellung von Ahmadinejad in seinem Atomprogramm vor einem Durchbruch. "In den nächsten Tagen wird der Iran der Welt einen sehr wichtigen und sehr maßgeblichen Fortschritt im Nuklearbereich vorstellen", sagte Ahmadinejad am Samstag in Teheran. Er hielt dort anlässlich einer Großkundgebung zur Feier des 33. Jahrestags der islamischen Revolution und des Sturzes des Schah-Regimes eine Rede.

Mit der Ankündigung trotzte er dem Druck der USA und der EU, die den Iran mit Sanktionen zur Aufgabe seines Atomprogramms bringen wollen. Landesweit nahmen nach Angaben der Staatsmedien Millionen Menschen an Veranstaltungen in rund 850 Orten teil.

Anlage in Fordo ging in Betrieb
"In den kommenden Tagen werden wir die Eröffnung neuer Atomanlagen im Iran erleben", sagte Ahmadinejad. Er bezog sich damit vermutlich auf die Inbetriebnahme einer Anlage in Fordo zur Anreicherung von Uran auf 3,5 Prozent, vier und 20 Prozent. Das reicht nicht für Atomsprengsätze. "Die Welt sollte wissen, dass der Iran trotz allen Drucks nicht einen Deut von seinen Prinzipien und seinem Recht (auf Kerntechnik) abrücken wird", erklärte der Präsident.

Schmährede gegen die USA
In seiner Rede warf Ahmadinejad den USA vor, "kein loyaler Freund" der Araber zu sein, sondern "das zionistische Regime" Israels retten zu wollen. "Das zionistische Regime ist die Quelle aller Weltprobleme und der Iran ist stolz darauf, das einzige Land zu sein, dass den Mut und die Weisheit besessen und das westliche Tabu um den Holocaust gebrochen hat", sagte er. Das Staatsfernsehen zeigte Menschenmengen, die Parolen wie "Tod Israel!" und "Tod den USA!" riefen.

Auf der Kundgebung in Teheran sprach auch der palästinensische Ex-Premier Haniyeh von der radikalen Hamas, der versicherte, dass seine Bewegung Israel niemals anerkennen werde. Die israelische Regierung setzte unterdessen alle Mitglieder des UNO-Sicherheitsrates davon in Kenntnis, dass sie eine palästinensische Regierung, an welcher die Hamas beteiligt ist, nicht akzeptieren wird.

11.2.2012 13:47
Autor:apa/red
zombie69, 11. 02. '12 14:35
Aus!
Unbeholfen wenden sich die Terroristenvertreter an den Iran als letzten Verbündeten. An andere islamische Staaten kann man sich aufgrund der Unruhen und Umwälzungen nicht mehr wenden.
Aber das mit dem Iran dürfte sich bald auch erledigen.
Und noch besser allerdings ist, dass Israel nach wie vor, wie die Umstürze in diversen islamischen Staaten zeigen, den richtigen Weg eingeschlagen hat und weiter geht.