Sparpaket

vonapa/red
Samstag, 11. Februar 2012

Nur ein Blendwerk für "die Märkte"

  • Strache kündigt Regierung heiße Phase im Parlament an
 

Jetzt hat sich auch FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache in die Sparpaket-Debatte eingeschaltet. Das Paket sei eher ein Blendwerk für "die Märkte" als ein echtes Reformpaket. Im Vordergrund stünden kurzfristige Liquiditätssteigerungen, während echte Reformen faktisch völlig außen vor bleiben würden.

Die rot-schwarze Bundesregierung wolle schnelles Geld in die Kassen, und zwar ohne Rücksicht auf Strukturreformnotwendigkeiten, die bereits immens hohe Belastung des Mittelstands und der Leistungsträger sowie die soziale Gerechtigkeit, sagte Strache in einer Aussendung.

Der FPÖ-Chef kündigte der Regierung eine heiße Phase im Parlament an. "Rot und Schwarz sollen nicht glauben, dass sie ihr Ausplünderungspaket einfach so durchwinken können." Einmal mehr würden jene zahlen müssen, die die Opfer der Krise seien und nicht die Verursacher.

11.2.2012 18:06
Autor:apa/red
Sheriz, 13. 02. '12 12:00
Parteien?
So lange da nicht drinnen steht, dass die Parteienfinanzierung auch um die Hälfte reduziert wurde, wird es immer ein unfaires Sparpaket sein!
Sensor, 12. 02. '12 19:45
Sinnlose Wortspenden.
Nach den absoluten Dummheiten, die Strache in der letzten Zeit von sich gegeben hat, wäre es besser , wenn er sich nicht zu Wort melden würde. Er versteht ohnehin nichts von Volkswirtschaft von Finanzwirtschaft und Geschichte. Inkompetente Wortspenden sind sinnlos.
christian95, 12. 02. '12 15:36
Lt. OECD hat:
•die Republik Österreich hat eine der höchsten Steuerquoten der Welt (Arbeit ist unterdessen einschließlich Arbeitgeberbeiträgen mit mehr als 60 Prozent durch Steuern und Abgaben belastet); immer wieder kommen Finanzminister mit ihren Steuereinnahmen ganz dramatisch nicht aus. (Anmerkung: Grasser, Molterer, Pröll und Fekter alle ÖVP)

•Österreich hat eines der teuersten Schulsysteme in der OECD, dabei wird noch immer mittelmäßigeres Mittelmaß produziert;

• Österreich hat mit acht Millionen Einwohnern neun Herzogtümer namens Bundesländer die mit den vom Bund bereitgestellten Milliarden unverantwortlich herumwerfen können, ohne dafür irgendeine Form von Verantwortung übernehmen zu müssen.

Der heimische Schuldenberg stieg 2010 und 2011 wieder kräftig an.
christian95, 12. 02. '12 15:38
Die Österreicher haben noch NIE so viel Steuern gezahlt!
WIEN (apa). Die Österreicher haben noch nie zuvor so viele Steuern bezahlt wie im Vorjahr. Die Steuer- und Abgabenquote ist auf den neuen Rekordwert von 45,5 Prozent gestiegen, wie aus einer aktuellen Auswertung der Statistik Austria hervorgeht.

Die Steuerlast ist von 2002 bis 2011 um 32,5 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Jahr davor ist ein Plus von sieben Prozent. Die Arbeitnehmer haben von Jänner bis November 2011 gut 19,5 Milliarden Euro an Lohnsteuer bezahlt und damit fast zehn Prozent mehr als im Jahr 2009. Die Einnahmen aus der Gewinnsteuer für Kapitalgesellschaften stiegen im Zweijahresvergleich um 38,7 Prozent. Die Mineralölsteuer, brachte 2011 innerhalb eines Jahres 12,2 Prozent mehr Einnahmen.

Österreich 45,4 %
Deutschland 40,1%
Großbritanien 38,1%
Tschechien 35,1%
Sensor, 12. 02. '12 19:38
Re: Lt. OECD hat:
@christian 95

Ja, dass ist völlig richtig.
In den nächsten 10 Jahren zahlen wir für die Schuldenlast, die wir ohnehin der nächsten Generation vererben, 125 Milliarden Zinsen, das fünffache des theoretischen und von der Versagerregierung erhofften Sparpakets.
PAstorPeitl, 12. 02. '12 10:15
Reparationszahlungen ohne verlorenen Krieg
Das das Sparpaket nur unfair sein kann ist logisch: Immerhin belastet es die österreichischen Bürger und das nur zum Zweck, die Zahlungen an den ESM und ESFS leisten zu können.

Reparationszahlungen also ohne verlorenen Krieg.

Euer

Pastor Hans-Georg Peitl
Bundesobmann der
Freiheitlichen Christen Österreichs (FCÖ)
http://www.bedenklich.at
geronimo75, 11. 02. '12 19:40
Leistungsgerechte Entlohnung in staatsnahen Betrieben
Sehr viel Geld kann eingespart werden, wenn Manager aus staatsnahen Betrieben endlich jenen gerechten Lohn erhalten, den sie aufgrund der von ihnen verursachten Schäden an der Volkswirtschaft zur Verantwortung gezogen werden und letztlich deren Aufgaben auf wirklich sinnvolle Maßnahmen fokussiert werden. Dafür gelte aber immer noch die Unschuldsvermutung. Hier gibt es unglaublich viel Sparpotential.
christian95, 11. 02. '12 18:48
Ob bei einer anderen Regierungsform AK und ÖGB auch so gejubelt hätten?
Offensichtlich waren die neuerlichen Belastungen noch viel zu wenig!

Was muss sich das Volk noch alles bieten lassen???
Cherie60, 11. 02. '12 17:32
Immobiliensteuer
Dabei werden die "Großen" die Kosten auf die Grundstückspreise aufschlagen und die Kleinen bleiben über. Wir haben uns vor 30 Jahren sehr sauer erspart einen kleinen Garten in Wien gekauft und da wir ihn nicht mehr nützen, wollten wir ihn heuer verkaufen. Natürlich ist der Preis nach 30 Jahren höher, aber wie würde die Inflation, die damals bezahlte Grunderwerbssteuer, etc. berücksichtig werden? Von mir sieht diese Räuberregierung keinen freiwilligen Cent, also behalten wir das, was jemand anderem Freude machen würde notgedrungen und sie bekommen NICHTS. Dort wird weiter nicht gebaut werden, was ein neuer Besitzer ziemlich sicher gemacht hätte. Ob das der Wirtschaft und den Finanzen so dienlich ist, wie uns die Herrschaften, die unter Sparen Wegnehmen verstehen, weismachen wollen?
christian95, 11. 02. '12 18:44
Wer sonst soll 7 Mrd. zahlen?
Die Politiker behalten ihre Pfründe (incl. ihrer Parteigünstlingen)
die 9 Bundesländer beleiben erhalten
der längst überflüssige Bundesrat ebenfalls
bei Multi-Kulti wird auch nicht gespart......


SPÖ+ÖVP beschließen einstimmig die neuen Belastungen, auch ihre politischen Vorfeldorganisationen wi ÖGB, AK, Pensionistenvertreter.....

Da bleiben nur mehr die Staatsbürger übring die für die Mißwirtshaft der vergangenen Jahre noch höhere Abgaben (wie nun die Steuern heißen) übrig.
christian95, 11. 02. '12 18:45
Re: Immobiliensteuer
Die Steuerlast ist von 2002 bis 2011 um 32,5 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Jahr davor ist ein Plus von sieben Prozent. Die Arbeitnehmer haben von Jänner bis November 2011 gut 19,5 Milliarden Euro an Lohnsteuer bezahlt und damit fast zehn Prozent mehr als im Jahr 2009. Die Einnahmen aus der Gewinnsteuer für Kapitalgesellschaften stiegen im Zweijahresvergleich um 38,7 Prozent. Die Mineralölsteuer, brachte 2011 innerhalb eines Jahres 12,2 Prozent mehr Einnahmen.

Lt. OECD hat:
•die Republik Österreich hat eine der höchsten Steuerquoten der Welt (Arbeit ist unterdessen einschließlich Arbeitgeberbeiträgen mit mehr als 60 Prozent durch Steuern und Abgaben belastet); immer wieder kommen Finanzminister mit ihren Steuereinnahmen ganz dramatisch nicht aus.
nibelungengau, 11. 02. '12 19:24
Re: Immobiliensteuer
Jaja die ewigen Wiener Raunzer. Raunzen auf hohem Niveau, gegen alles aber für nichts sein so seit ihr. Empfehle mal über den Tellerrand hinaus zu schauen wie es anderen wirklich schlecht geht. Alle welche hier die Klappe so weit aufreissen sind jene, welche sich Leistungen ohne einer Rechnung ausstellen lassen bzw. im pfuschen lassen usw. Egal wie man es macht es wird wird immer Gegner geben. Österreicher ein Volk von RAUNZERN!! Behalte dir doch deinen Garten, wahrscheinlich ist er weniger wert als die Steuer ausmacht.
Cherie60, 12. 02. '12 10:39
zu nibelungengau:
Woher immer SIE sind, für mich sind Sie unter der Mausgrenze!