Erdbeben
Erde im Westen zittert
- Epizentrum in der Schweiz: Erdstoß war aber laut ZAMG auch bei uns leicht spürbar

·Starkes Beben
Behörden lösen vorübergehend Tsunami-Alarm aus - mehr als 40 Todesopfer
Die Schweiz ist am späten Samstagabend von einem Erdbeben der Stärke 4,2 auf der Richterskala erschüttert worden. Nach Angaben des Schweizerischen Erdbebendienstes der ETH Zürich ereignete sich das Beben um 23.45 Uhr. Auch in Vorarlberg und in Tirol konnte das Beben wahrgenommen werden, wie der Österreichische Erdbebendienst der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) meldete.
Das Epizentrum lag laut Angaben des Schweizer Erdbebendienstes zwischen Zuger- und Ägerisee in einer Tiefe von 30 Kilometern. Wegen der großen Tiefe sei es unwahrscheinlich, dass dieses Beben Schäden verursacht habe. Spürbar war der Erdstoß in weiten Teilen der Deutschschweiz, im Berner Jura und bis ins Tessin.
Laut Augenzeugenberichten war das Beben auch in Teilen von Zürich und bis nach Basel zu spüren. Allein in Zürich seien rund 400 Anrufe besorgter Menschen eingegangen, sagte ein Sprecher der dortigen Kantonspolizei. "Die Leute wollten wissen, was passiert war." Schäden seien aber nicht gemeldet worden.
Beben-Formular
Der Österreichische Erdbebendienst ersucht die Bevölkerung, eventuelle Wahrnehmung über das Formular auf der Homepage http://www.zamg.ac.at/bebenmeldung auszufüllen. Möglich ist auch eine schriftliche Meldung an den Österreichischen Erdbebendienst: Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, Hohe Warte 38, A-1190 Wien. Das Porto zahlt der Empfänger. Weiters besteht die Möglichkeit, ein Fax an die Nummer 01-3686621 zu senden.
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