Drohende Pleite
Saab gibt nicht auf
- Schwedischer Autohersteller verhandelt mit fünf Interessenten

·Saab gibt auf
Der schwedische Autohersteller meldet wegen Milliarden-Schulden Insolvenz an
·Saab streicht 500 Stellen
Der schwedische Autohersteller will Mitarbeiterzahl drastisch reduzieren
·China übernimmt
Bisherige Partnerfirmen Pang Da und Youngman angeln sich den Autohersteller
·Saab vor dem Aus
Alle Rettungsmaßnahmen gescheitert. 3.500 Mitarbeiter bangen um ihre Jobs.
·Kaum noch Hoffnung
Der schwedische Autohersteller Saab steht unmittelbar vor dem Bankrott
Kann Saab die Pleite doch noch abwenden? Der Kampf für den schwedischen Autohersteller schon bereits verloren, doch wie jetzt bekannt wurde, gibt es fünf ernsthafte Interessenten. Derzeit verhandelt Saab mit den Unternehmen, wie Konkursveralter Hans Bergqvist bestätigte. Ziel sei es, das gesamte Unternehmen an einen Interessenten zu verkaufen. "Ich kann nicht sagen, mit wem wir verhandeln, aber wir sind mit vier bis fünf Parteien im Gespräch, die wir für sehr interessiert halten", so Bergqvist.
Einer der Interessenten ist der chinesische Autobauer Youngman. Im vergangenen Jahr scheiterte der Saab-Verkauf, da der Saab-Vorbesitzer General Motors die Übertragung notwendiger Technologielizenzen an Youngman abgelehnt hatte. Daraufhin musste Saab Mitte Dezember Insolvenz anmelden. Nun wollen die Chinesen ein neues Angebot unterbreiten.
Auch der indische Autohersteller Mahindra & Mahindra interessiert sich für Saab. Unternehmensvertreter sollen sich derzeit in der Saab-Fabrik in Trollhättan zu Gesprächen aufhalten. Vergangenen Freitag berichtete die Wirtschaftszeitung Dagens Industri außerdem, dass das türkische Unternehmen Brightwell Holdings mit den Konkursverwaltern eine Geheimhaltungsvereinbarung unterzeichnet habe. Details eines eventuellen Angebots werden demnach nicht öffentlich gemacht.
