Timeline kommt für alle
- Online-Netzwerk zwingt Usern gesammelte Lebenschronik auf - Protest von Datenschützer

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Die Timeline-Ansicht bei Facebook wurde letztes Jahr eingeführt und der User konnte das Profil-Design selbst wählen. Bald soll sich das jedoch ändern und alle Nutzer werden mit der neuen Facebook Timeline zwangsbeglückt. Damit wird die gesammelte Lebenschronik automatisch online gestellt. Datenschützer laufen Sturm gegen diese Umstellung.
In der Timeline werden alle Informationen angezeigt, die man je bei Facebook gepostet hat. Das Online-Netzwerk sieht darin eine Art Lebensgeschichte. Datenschützer sowie User kritisierten, dass dadurch auch alte Bilder wieder sichtbar werden, die man vielleicht nicht mehr zeigen möchte.
Facebook versucht zu beruhigen und betont, dass die Privatsphären-Freigaben bei allen Inhalten unverändert bleiben und nichts ohne die Ausdrückliche Benachrichtigung der Nutzer geändert wird. Erst wenn man die Freischaltung der Timeline-Funktion bestätigt, startet die Frist von sieben Tagen.
Datenschützer kritisieren die verpflichtende Umstellung auf die Timeline und die kurze Frist. Statt sieben Tage wie bei der freiwilligen Umstellung sind mindestens vier Wochen erforderlich, so die Datenschützer und warnen davor, dass der soziale Druck weiter steigen wird, Daten im Netz preis zu geben.
Weiterführende Links:
Facebook
heise online
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