Wetten, dass..?
Nachfolge-"Gekaspere"
- ZDF will Gottschalk nicht mehr zurück. Lanz und Joko & Klaas mögliche Kandidaten.

·Tommy als Quotengift
Nur noch 1,4 Millionen Menschen wollen seine Vorabend-Show sehen
·Jörg Pilawa sagt ab
Der Moderator hat definitiv keine Lust, Gottschalks Nachfolger zu werden
·Neue Show gestartet
Gelungener Einstand, der aber durchaus noch einige Luft nach oben offen lässt
Das ZDF hat neue Spekulationen über eine Rückkehr von Thomas Gottschalk als "Wetten, dass..?"-Moderator beendet. Thomas Bellut, Programmdirektor und künftiger Intendant des ZDF, stellt klar, dass eine Rückkehr kein Thema ist.
"Thomas Gottschalk hat gerade erst seine neue Show bei der ARD begonnen. Eine Rückkehr ist kein Thema", so Bellut gegenüber der "Bild am Sonntag". Die Frage, wer "Wetten, dass..?" künftig moderieren soll, sei aber "noch nicht entschieden".
Spekulationen über Gottschalks Comeback beim ZDF kamen auf, nachdem der 61-Jährige in der "Bild"-Zeitung geschrieben hatte, es gebe nach den schlechten Quoten seiner neuen ARD-Vorabendshow Situationen, in denen "ein Anruf des ZDF-Programmdirektors mir das mit 'Wetten, dass..?' nach der Pilawa-Absage doch noch mal zu überlegen, mich in diesem Moment zumindest hätte wackeln lassen".
Markus Lanz und Joko & Klaas als mögliche Kandidaten
Jörg Pilawa, der nach Hape Kerkelings Absage an das ZDF zum "Wunschkandidaten" aufgestiegen war, hatte vergangene Woche noch einmal deutlich gemacht, er komme nicht infrage. Für diesen Fall, so hatte das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" vor zwei Wochen unter Berufung auf Senderkreise geschrieben, soll angeblich Markus Lanz hausintern als Ausweichkandidat gelten. Auch das Duo Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf vom Digitalkanal ZDFneo soll Fürsprecher haben.
Gottschalk reagierte auf Belluts definitive Absage mit einer E-Mail, aus der die "Bild am Sonntag" in einem Vorabbericht zitierte: "Woher soll ich denn ahnen, dass man mein Gekaspere plötzlich ernst nimmt? Natürlich denke ich genauso wenig an eine Rückkehr zu 'Wetten, dass..?', wie daran, meinen Vertrag vorzeitig aufzulösen."
Gottschalk schrieb demnach außerdem: "Dass einige Medien sich nach zwei Wochen bereits so um mich sorgen, dass sie in Schnappatmung verfallen, rührt mich natürlich, aber alle Beteiligten waren sich des Risikos bewusst und jedem war klar, dass man auf diesem Sendeplatz einen langen Atem braucht. Ich für meinen Teil habe ihn und die ARD hat auch noch nicht gehüstelt."
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