Fährunglück

vonapa/red
Freitag, 3. Februar 2012

Noch 100 Vermisste

  • Suche wieder aufgenommen. Starker Wind und hohe Wellen erschweren aber Einsatz
 

Nach dem Fährunglück vor der Küste Papua-Neuguineas haben die Rettungsmannschaften die Suche nach mehr als 100 Vermissten wieder aufgenommen. Drei Schiffe, zwei Flugzeuge und zwei Hubschrauber waren nach Behördenangaben im Einsatz. Die Arbeit wurde aber durch starken Wind und hohen Wellengang erschwert, wie Einsatzleiter Nurur Rahman sagte.

Zudem wurde befürchtet, dass viele Menschen im Innern des Schiffs gefangen sein könnten. Bisher hätten rund 250 Überlebende gerettet werden können, erklärte die australische Behörde für maritime Sicherheit (AMSA).

Die "Rabaul Queen" war am Donnerstag in der Früh zwischen den Städten Kimbe und Lae vor der Ostküste der Pazifiknation unterwegs, als der Betreiber Star Ships plötzlich den Kontakt zu ihr verlor. Bevor das Schiff kenterte, konnte es noch einen Notruf absetzen. Die Ursache des Unglücks war noch nicht klar.

3.2.2012 08:05
Autor:apa/red