Astronomie
"Super-Erde" entdeckt
- Planet in bewohnbarer Zone - Forscher sprechen von "bisher bestem Kandidaten"

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Brocken hatte Große eines Busses - Forscher spricht von "Beinahezusammenstoß"
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Weltraumteleskop "Kepler" bestätigt ersten Planeten in bewohnbarer Zone
Ein internationales Forscherteam hat eine potenziell bewohnbare "Super-Erde" in einem nahen Sternsystem aufgespürt. Der Planet kreist dort um einen Zwergstern in der richtigen Entfernung für flüssiges Wasser, wie die Forscher im Fachblatt "The Astrophysical Journal Letters" schreiben.
"Dieser Planet ist der neue beste Kandidat für Bedingungen, die flüssiges Wasser und vielleicht Leben erlauben, wie wir es kennen", erläuterte Hauptautor Guillem Anglada-Escude von der Carnegie-Institution in Washington, der inzwischen an der Universität Göttingen arbeitet, in einer Mitteilung. Ob es auf dem sogenannten Exoplaneten jedoch tatsächlich Wasser oder gar Leben gibt, ist völlig unklar.
Als Super-Erden bezeichnen Astronomen solche Exoplaneten, die nicht sehr viel größer sind als die Erde und wahrscheinlich wie sie aus Gestein bestehen. Die nun entdeckte Super-Erde hat mindestens die 4,5-fache Masse unseres Heimatplaneten. Sie umkreist ihre Sonne in nur 28 Tagen. Da ihr Heimatstern als Zwergstern der M-Klasse wesentlich kleiner ist als unsere Sonne, befindet sich der nun entdeckte Planet damit gerade in der richtigen Entfernung für Temperaturen, bei denen Wasser flüssig ist. Flüssiges Wasser gilt als Grundvoraussetzung für das uns bekannte Leben.
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