Costa Concordia
"Bin in Kapitän verliebt"
- Moldawierin gibt Beziehung zu - Liebespaar war während des Unglücks zusammen
·Heinz Schaden sagt aus
Salzburgs Bürgermeister möchte Beitrag zur Aufklärung der Katastrophe leisten
·Evakuierung verzögert?
Neue Vorwürfe gegen Kapitän Schettino - Suche in versunkenem Teil gestoppt
·Sturm über "Concordia"
Einsatzkräfte müssen Suche nach Vermissten erneut unterbrechen
·Jetzt rollt die Klageflut
Passagiere klagen US-Eignerfirma. 460 Mio. Dollar Schadenersatz gefordert
·Geld für Passagiere
14.000 Euro Entschädigung für Unglück - Auch Österreicher erhalten Anteil
·Kapitän neu belastet
Reederei will gefährliches Manöver nicht erlaubt haben - Chemikalien im Meer
Die junge Moldawierin und der Kapitän des verunglückten Kreuzfahrtschiffes "Costa Concordia" sind doch ein Liebespaar. Die Polizei hat die 25-jährige Domnica Tschemortan ausführlich befragt und dabei hat die Frau die Beziehung gestanden: "Ich bin in Schettino verliebt."
Die Frau sei sein Gast an Bord gewesen, so die Ermittler. Tschemortan war mit dem 52-jähirgen Kapitän Francesco Schettino zusammen, als das Kreuzfahrtschiff einen Felsen rammte. Sie war auch auf der Kommandobrücke des Schiffes. "Ich liebe Schettino, es ist unfair, ihn zu zerstören. Alle sind gegen ihn", wurde die Moldawierin von der Turiner Tageszeitung "La Stampa" zitiert. Er habe mit seinem Verhalten mehrere Menschenleben gerettet.
Keine blinde Passagierin
Die Reederei "Costa Crociere", Betreiber des Kreuzfahrtschiffes "Costa Concordia", versicherte, dass die Moldawierin keine blinde Passagierin an Bord gewesen, sondern auf der Passagierliste gestanden sei. Tschemortan berichtete, dass sich alle Besatzungsmitglieder an Bord des havarierten Schiffes professionell verhalten hätten.
Die Frau sagte, sie habe für die Costa-Reederei auf anderen Schiffen gearbeitet und an Bord der "Concordia" ihren 25. Geburtstag feiern wollen. Ihre Aussagen wurden vom Oberstaatsanwalt der toskanischen Stadt Grosseto, Francesco Verusio, als besonders wichtig bezeichnet.
Nachdem die Suche nach Vermissten im Wrack der "Costa Concordia" endgültig eingestellt worden ist, kommt es zu Problemen bei den Vorbereitungen für das Abpumpen des Öls, das sich im Schiff befindet. Wegen rauer See und starken Windes mussten die Arbeiten unterbrochen werden. Sie werden nicht vor Anfang kommender Woche beginnen, sagte der Kommandant der Hafenbehörde von Porto Santo Stefano, Ilarione Dell'Anna, am Donnerstag. Bisher wurden 17 Tote aus dem am 13. Jänner vor der Toskana-Insel Giglio havarierten Schiff geborgen. Weitere 16 Personen werden noch vermisst.
Paketfunde in Kanada10:02
Pornostar als Killer?29-jähriger Luka Magnotta soll Bekanntschaft ermordet, zerstückelt und verschickt haben
Caritas-Konferenz13:25
Eine Milliarde hungertSituation ist wegen Dürre und Nahrungsmangel in Afrika am schlimmmsten
