Ägypten
Finanzamt in Flammen
- Ausschreitungen in Kairo dauern an. Mindestens 12 Tote bei Zusammenstößen.

·Erneutes Chaos am Nil
Nach Fußball-Blutbad: Zwei Tote und mehr als 600 Verletzte bei Zusammenstößen
·Von Lima bis Kairo
Schier endlose Geschichte von gewaltsamen Krawallen rund um Fußballspiele
Auch am Wochenende ist es in Ägypten zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gekommen. Das Finanzamt in Kairo wurde in der Nacht auf Sonntag in Brand gesetzt, wie das Staatsfernsehen berichtete. Teile des Gebäudes brannten lichterloh.
Bei den seit vier Tagen andauernden Protesten gegen die Regierung kamen mindestens zwölf Menschen ums Leben. Es war damit eine der blutigsten Wochen seit Beginn des Aufstandes gegen den früheren Präsidenten Hosni Mubarak. Ausgelöst wurde die jüngste Gewalt durch die Krawalle in einem Fußballstadion am Mittwoch, bei denen mehr als 70 Menschen getötet wurden.
International sorgt die neue Welle der Gewalt für Beunruhigung. Es wird befürchtet, dass die Lage außer Kontrolle geraten könnte.
Ägypter fordern schnelleren Wandel
In Ägypten fordern immer mehr Menschen einen schnelleren Wandel. Eine Beratergruppe des Militärrates schlug vor, die Vorbereitungen für die Präsidentschaftswahlen zu beschleunigen. Demnach soll die Nominierung von Kandidaten bereits ab 23. Februar möglich sein und nicht erst Mitte April. Damit wäre eine Wahl bereits im April oder Mai möglich.
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