Wikileaks-Gründer
Assange, bitte warten
- Berufungsverhandlung beendet - Urteil erst in ein paar Wochen erwartet

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Vergewaltigungsvorwurf: Assange wehrt sich gegen Auslieferung nach Schweden
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Australier synchronisiert eigene Figur in US-Comicserie
Julian Assange wird weiter auf die Folter gespannt: Die Berufungsverhandlung vor dem höchsten britischen Gericht um eine Auslieferung des Wikileaks-Gründers ist am Donnerstag zu Ende gegangen. Mit der Verkündung des Urteils wird allerdings erst in mehreren Wochen gerechnet.
Der 40 Jahre alte Internetaktivist Assange war zuvor bereits in zwei Instanzen mit dem Versuch gescheitert, seine Auslieferung nach Schweden zu verhindern. Dort soll er wegen Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs verhört werden.
In der zweitägigen Verhandlung vor dem höchsten Gericht ging es vor allem um rechtliche Fragen nach der Gültigkeit eines EU-weiten Haftbefehls, den die schwedischen Behörden ausgeschrieben hatten. Assange wird vorgeworfen, im August in Schweden eine Frau vergewaltigt und eine andere sexuell belästigt zu haben. Er weist die Anschuldigungen zurück.
Sollte der Supreme Court den Antrag von Assange abweisen, bleibt ihm nur noch der Gang zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Auf Assanges Internetplattform Wikileaks waren unter anderem Tausende vertrauliche Informationen der US-Behörden und -Geheimdienste erschienen.
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