Sparpaket

vonapa/red
Sonntag, 5. Februar 2012

Keine Null-Runde bei Pensionen

  • SPÖ muss "Sack zumachen". Laut Mitterlehner geht es nur noch um "Verfeinerungen".

 

"Es wird keine Null-Runde für kleine Pensionen geben", stellt Wirtschaftsminister Mitterlehner in der ORF-"Pressestunde klar. Das Sparpaket sei fast fertig, die Pläne liegen "im Wesentlichen" vor. Jetzt gehe es noch um "Verfeinerungen" und die Abklärung von Details. Die von SPÖ-Seite erfolgten Dementis auf die von Vizekanzler Michael Spindelegger verkündete Grundsatzeinigung im Pensionsbereich sind für Mitterlehner "nichts Ungewöhnliches". In der Endphase von Verhandlungen sei es normal, dass betroffene Gruppen sich zu Wort melden. Für Mitterlehner ist jetzt aber "die SPÖ gefordert, den Sack zuzumachen".

Zum Thema Pensionen erklärte der Wirtschaftsminister, der in der Sechser-Verhandlungsrunde sitzt, dass es "keine Null-Runde für kleine Pensionen" geben werde. Diese sei zwar diskutiert worden, werde aber nicht kommen. Über eine entsprechende Ankündigung Spindeleggers hat es am Samstagabend Aufregung und Dementis von Bundeskanzler Werner Faymann und Sozialminister Rudolf Hundstorfer gegeben. Auf die Frage, ob das für Pensionen unter 1.000 Euro gelte, wollte sich Mitterlehner nicht auf eine bestimmte Grenze festlegen.

Der ÖVP-Verhandler erläuterte, das bestimmte Volumina für einzelne, vom Sparpaket betroffene Gruppen auf dem Tisch liegen. Um diese Summen zu erreichen, gebe es verschiedene Vorschläge. In Gesprächen mit Vertretern der betroffenen Gruppen werde versucht, die mögliche Umsetzung abzuklären. Die Gruppen hätten dabei die Möglichkeit andere Vorschläge einzubringen, die die gleiche Summe bringen, dann müssten die Details abgeklärt und von der Regierung eine Entscheidung getroffen werden.

Zwei Modelle beim Thema Pensionen
Konkret beim Thema Pensionisten gibt es dem Vernehmen nach zwei Modelle. Bei Modell eins beträgt die Pensionserhöhung in den Jahren 2013 und 2015 nur je ein Prozent. Wie diese Summe verteilt wird - gleichmäßig, oder für die Kleinpensionen mehr, für die großen weniger - sollen die Pensionistenvertreter entscheiden. Bei Modell zwei steigen 2013 die Pensionen um 1,7 Prozent, in den Jahren 2013 bis 2016 müssen die Pensionisten einen um 0,5 Prozent höheren Beitrag zur Krankenversicherung zahlen.

Die von Hundstorfer dementierte Anhebung des Antrittsalters für die Korridor- und die Hackler-Pension von 62 auf 63 Jahre "ist unserer Meinung nach am Tisch", bestätigte Mitterlehner, dass es hier noch ein "Ringen" zwischen den Koalitionsparteien gibt. Das Thema soll seinen Angaben zufolge "in den nächsten Tagen abgeklärt" werden. Mitterlehner mahnte in diesem Zusammenhang die SPÖ: "Wenn jeder aus dem Sack herausnimmt, was ihm nicht passt", werde es nicht gehen. Auch eine frühere Angleichung des Frauenpensionsalters an jenes der Männer ist nach den Worten Mitterlehners "noch Diskussionsthema". Für ihn wäre in diesem Punkt eine "maßvolle Vorgangsweise" angebracht, eine schnellere Anhebung wäre "auch im Interesse der Frauen".

Reichensteuer "wird diskutiert"
Eine Reichensteuer oder Solidarabgabe "wird diskutiert" und "könnte möglich sein", stellte Mitterlehner fest. Allerdings müsse in einem Gesamtpaket ein "ausgewogenes Verhältnis" erreicht werden und die Ausgabenkürzungen müssten größer sein als die Steuererhöhungen, um die Steuerquote nicht weiter anzuheben. Eine Erbschafts- und Schenkungssteuer "wird nicht kommen, mit uns zumindest sicher nicht", legte sich der ÖVP-Verhandler zu den diesbezüglichen SPÖ-Forderungen fest.

Grundsätzlich will Mitterlehner vor allem auf Einsparungen durch Strukturreformen setzen. Bei allen Maßnahmen gehe es darum, den Wirtschaftsstandort nicht zu gefährden, die Familien nicht zur Kassa zu bitten und die Generationengerechtigkeit zu wahren.

Sparbeiträge der Politik "symbolische Angelegenheit"
Diskutierte Sparbeiträge der Politik bei sich selbst sind nach Ansicht Mitterlehners eine "symbolische Angelegenheit", die nicht im Vordergrund stehe. Es gehe dabei um "stimmige Maßnahmen". Den Bundesrat will Mitterlehner nicht abschaffen, er begrüßt den Vorschlag, Landtagsabgeordnete in den Bundesrat zu entsenden. Etwaige Verkleinerung der Landtage müssten die Länder jeweils selbst für sich entscheiden.

Das Klima in der Koalition hält Mitterlehner für "relativ konstruktiv". Für seine eigene Partei hält der Wirtschaftsminister eine Profilschärfung für angebracht. Die ÖVP müsse dafür sorgen, dass sich die Leistungsträger und der Mittelstand wieder von ihr vertreten fühlen. Eine Koalition mit der FPÖ will Mitterlehner auch nach dem umstrittenen Judenvergleich von Parteichef Heinz-Christian Strache am WKR-Ball persönlich nicht ausschließen. Diese Frage sei zu entscheiden, wenn sie sich stellt. Er unterstellt der FPÖ aber mit derartigen Aussagen das Kalkül, sich als Märtyrer zu stilisieren und mit dem Opferstatus zu spielen.

5.2.2012 13:11
Autor:apa/red
zombie69, 16. 02. '12 16:57
Die logische
Konsequenz will man weiterhin die Milliardenschäden bezahlen die kriminelle Migranten und Asylbewerber jedes Jahr anrichten. Dazu kommen die Sozialbezüge in Milliardenhöhe die jedes Jahr hauptsächlich an muslimische Migranten ausbezahlt werden, Auch das muss finanziert werden durch den arbeitenden Bürger.
wolf-f, 06. 02. '12 14:11
Die Politiker interessiert doch unser Leben nicht !
Meine Pension beträgt € 1300. Unsere Miete im Gemeindebau von Wiener Wohnen/Baujahr 1969) wurde jetzt auf € 600,-- erhöht. Dazu kommt noch Heizung.Strom,Gas usw. Anfragen bei Wiener Wohnen (SPÖ): wenn sie sich die Wohnung nicht leisten können, ziehen sie aus.Einen Politiker interresiert das nicht denn der hat ja einen super Gehalt oder Pension.Die beiden Pensionisten vertreter sieht man immer nur lächeln.
christian95, 06. 02. '12 14:39
Sozialistisch heißt nicht sozial!
Nachdem der SPÖ immer mehr ehemalige Wähler aus dem Gemeindebau weg sterben müssen rasch neue Wähler gefunden werden.

78% der Türken wählten die SPÖ. 16% die Grünen.

(Anmerkung: Die beiden selbsternannten Pensionistenvertreter Blecha - SPÖ und Khol - ÖVP bewegen sich völlig abgehoben in der 14.000 Pensionsliga)
RobOtter, 06. 02. '12 15:35
Re: Die Politiker interessiert doch unser Leben nicht !
Türken können in Österreich gar nichts wählen. Bestenfalls sind es türkischstämmige Österreicher. Aber danke für Deine offenkundige Fremdenfeindlichkeit Schnürstiefelfreund...
christian95, 06. 02. '12 16:09
Solche "neuen Staatsbürger" hat Häupl in Wien schon längst zu SPÖ Abgeordneten
gemacht!

Diese ranghohen Moslemvertreter in der SPÖ Parteihierachie garnatieren, dass die gesamten Familienclans, meist durch Wahlkarte, ausnahmslos SPÖ wählen.

Die "christliche" ÖVP bekam in Wien nur mehr 13%.
RobOtter, 06. 02. '12 17:04
Re: Die Politiker interessiert doch unser Leben nicht !
Erstens hatte die ÖVP in Wien nie einen größeren Wähleranteil. Zweitens ist es jedem österreichischem Staatsbürger erlaubt sich politisch zu engagieren und zwar dort wo er/sie will.
Zum Glück sind wie noch ein freies Land.
Da hab ich lieber einen Migranten der sich engagiert bevor ich so einen Hauptschulabbrecher mit politischem Halbwissen und Vormundschaft wie Dir nur irgendwie zuhöre....
mfp7764, 07. 02. '12 09:55
Re: Die Politiker interessiert doch unser Leben nicht !
das is typisch wiener wohnen.aber wennst a kopftuch hinschickst gehen sie in die knie und die bekommen gleich mehrere zur auswahl,und natürlich mit allen beihilfen die wir österreicher nie kriegen weil wir gar nicht wissen das es die gibt. na ja rote brut bei den nächsten wahlen is zahltag.
mfp7764, 07. 02. '12 09:58
Re: Die Politiker interessiert doch unser Leben nicht !
und an RobOtter,ja man wird in unserem land zum fremden feind,aber ich trage trotzdem keine springerstiefel-gelle
RobOtter, 06. 02. '12 13:07
Die FPÖ agiert gegen die Parteienförderung...
....und kassierte im Vergleich von 2008 zu jetzt gleich mal um 60% mehr.

Insgesamt 4 mio. Euro inkl. Wahlkostenbeitrag!
christian95, 06. 02. '12 13:39
SPÖ+ÖVP gebührt der Hilflosenzuschuß!
Wenn beide mit ihrer Mehrheit das nicht verhindern können!
RobOtter, 06. 02. '12 15:40
@CHRISTIAN95
Für diese Aussage gebührt DIR der Hilflosenzuschuss...wenns nicht eine Beleidigung für alle tatsächlich Bedürftigen wär.
christian95, 06. 02. '12 11:07
10 Mio haben sich ÖVP und SPÖ Seniorenvertreter aus dem Sozialbudeget
selbst genehmigt.

Rechnungshofpräsident Fidler kritisiert das als verdeckte Parteienförderung. Es handel sich bei beiden Gruppen um Vorfeldoragnisationen von SPÖ+ÖVP.

Nachdem nun zu wenig Geld im Soziatopf vorhanden ist, müssen die Pensionisten beim kommenden Belastungspaket dafür zahlen!
Finanzbeamter, 06. 02. '12 08:22
Reichensteuer?
Die Diskussion um eine Reichensteuer ist lächerlich. Bis 1988 hatten wir einen Spitzensteuersatz von 62%, der dann auf 50% gesenkt wurde. Eine höhere Besteuerung von Monatseinkommen über € 13000 soll ca. € 3.000 im Jahr kosten. Ein Witz. D. h., dass nicht einmal der 13. und 14. Gehalt mit dem normalen Steuersatz besteuert wird (13.+14. = 26.000 -> 6%= 1560 + 3000 = etwa 17,5%) Und, wenn wir ehrlich sind, resultieren Einkommen jenseits von € 140.000, abgesehen von Ärzten, nicht aus Leistung, sondern aus der Multiplikation durch Arbeitnehmern erwirtschafteten Gewinnen. Da viele Politiker da zum Handkuss kämen, geht nichts vorwärts. Und eine Vermögenssteuer wollen die auch nicht. Wieviel schulden die "Reichen" Österreich seit der Senkung des Steuersatzes von 62% auf 50% von 1988 bis 2012?
Paradies61, 05. 02. '12 16:34
Sparpaket
Mitterlehner sagt mit dem Sparpaket darf man die Familien nicht belasten wo gehören die Pensionisten hin? ins Heim oder noch besser in den Tot damit sie gar nicht in den genuss einer Pension kommen. DANKE Herr Mitterlehner
napy, 05. 02. '12 17:05
Re: Sparpaket
die gehören doch alle bei den Eiern aufgehängt.
christian95, 05. 02. '12 19:28
@napy
... nicht mehr wählen, das hilft auch.

Wer Veränderung will, muss auch Veränderung wählen sonst ändert sich nichts.
RobOtter, 06. 02. '12 06:56
@christian95
Jetz weiß ichs ....Du bist der Strache.....genauso ahnungslos.....
christian95, 05. 02. '12 13:17
Wie konnten nur Figl, Raab & Co diesen zerbomten Staat
mit einer deutlich kleineren Regierung und weniger Steuern aufbauen?

Damit uns SPÖ+ÖVP weiterhin noch höher abzocken können wählen wir seit 1945 immer wieder SPÖ+ÖVP.

Nur wer Veränderung wählt, bekommt auch Veränderung.
RobOtter, 06. 02. '12 06:54
@christian95
Wie immer Geschichte 5 setzen!

Figl, Raab & Co konnten den Staat NUR durch den Marshallplan aufbauen. Davon hast Du wahrscheinlich heute zum ersten mal gehört.

Das war ein großzügiges Geschenk in Milliardenhöhe von den Alliierten unter Vorsitz der USA. In den Dimmensionen vergleichbar mit dem was die EU jetzt den Griechen gibt.

Deine rechts-blauen ewig gestrigen Geschichtsverdreher stehen ja geradewegs für Veränderung. Jeden Tag geht ein anderer in den Bau....
christian95, 06. 02. '12 12:38
Gegenwart und nicht Geschichte
SPÖ+ÖVP machen bis 2015 - € 35.000.000.000 NEUE noch höhere Schulden!

Dazu sagen sie "sparen" und Schuldenbremse".