Sparpaket
Faymann zurückhaltend
- Bundeskanzler dementiert Null-Runde für Pensionisten - Ende der Verhandlungen in Sicht

·Sparen bei Pensionen
Vizekanzler Spindelegger: "Wir planen richtige Hämmer" - Null-Runde steht bevor
·Ende in Sicht
Verhandlungen biegen in Zielgerade ein. Abschluss nächste Woche möglich.
·Streit in Regierung
Spindelegger wird langsam ungeduldig. Verhandlungen an "einem sensiblen Punkt"
·SP-Angriff auf Bauern
Kritik an Bevorzugung bei Studienbeihilfe. Landwirtschaftskammer schäumt
Während sich Vizekanzler Spindelegger sehr auskunftsfreudig über das Sparpaket zeigte, äußert sich Bundeskanzler Werner Faymann eher zurückhaltend zu den Verhandlungen. Ohne konkret auf Spindelegger, der von einer weitgehende Einigung im Pensionsbereich und einigen Details dazu berichtet hatte, einzugehen, stellte der SPÖ-Vorsitzende fest: "Zu den Details gibt es immer wieder Falschmeldungen." Die von Spindelegger in den Raum gestellte Null-Runde für Pensionisten kommt für Faymann "nicht in Frage".
Der Bundeskanzler ergänzt in einem Bericht der "Kronen-Zeitung", dass bei Kleinstpensionisten sicher nicht gespart werde." Kürzungen bei Pensionen unter 1.000 Euro im Monat kommen für ihn nicht infrage. Auch der Präsident des SPÖ-Pensionistenvervandes, Karl Blecha, dementierte ebenso wie zuvor schon Sozialminister Rudolf Hundstorfer eine Null-Runde für Pensionisten.
Hundstorfer dementierte gegenüber der APA zudem die Ankündigung Spindeleggers, dass bei der Hackler-Regelung das Antrittsalter von 62 auf 63 Jahre angehoben werden soll. Nicht kommentieren wollte der Sozialminister hingegen die Ankündigung des Vizekanzlers, dass es eine solche Anhebung des Antrittsalters bei der Korridorpension geben werde. Hundstorfer bestätigte, dass es Änderungen bei der Korridorpension geben werde, ohne allerdings Details zu nennen.
Der Bundeskanzler bestätigte, dass sich die Verhandlungen "in der Zielgeraden" befinden. "Die Ergebnisse werden dann bekanntgegeben, wenn das Paket fertig ist. Dieses soll sozial ausgewogen sein, das Budget darf nicht auf dem Rücken der Ärmsten saniert werden", betonte Faymann in der Aussendung.
Causa Buwog17:04
KHG-Anwalt verurteiltAnklage wegen Urkundenunterdrückung - Kanzlei weist die Vorwürfe zurück
US-Präsidentschaftswahlen15:05
Romneys Klotz am BeinDer milliardenschwere Investor macht dem Obama-Rivalen das Leben schwer
Altkanzler in Ungarn13:52
Schüssel lobt OrbanEx-Kanzler bei Konferenz in Budapest: "Regierung verdient Achtung für ihre Arbeit"
