Burschenschafter-Ball
WKR will weiter tanzen
- Veranstalter wollen Ball auch nächstes Jahr wieder in der Hofburg abhalten

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Der Wiener Korporationsring (WKR) will seinen Ball trotz aller Kritk auch nächstes Jahr wieder abhalten. Getanzt werden soll wieder in der Hofburg. Es gebe "laufend Gespräche" mit der Betreibergesellschaft, so ein Sprecher des Dritten Nationalratspräsidenten Graf am Donnerstag.
Die Hofburg-Betriebs-GesmbH hatte bereits vor dem diesjährigen Ball beschlossen, die Veranstaltung in den kommenden Jahren nicht mehr zuzulassen.
Rechtliche Schritte?
"Den Wiener Korporationsball wird es natürlich auch weiterhin geben", kündigte auch der Vorsitzende des Ballkomitees, Udo Guggenbichler, in der FPÖ-Parteizeitung "Neue Freie Zeitung" an. FPÖ-Chef Strache sowie Graf hatten bereits vor dem Ball angekündigt, sich für eine Fortführung einzusetzen, im besten Fall wieder in der Hofburg. Sollten die Gespräche nicht fruchten, werde man aber die rechtliche Lage prüfen lassen. So sieht die FPÖ möglicherweise den Gleichheitsgrundsatz sowie Antidiskriminierungsrechte verletzt.
Veranstalter denken über Namensänderung nach
Eine weitere Möglichkeit wäre eine Namensänderung der umstrittenen Veranstaltung. So könnte der Korporationsball künftig etwa "Akademikerball" heißen, wie in Medien kolportiert wurde. Aber auch von Ausweichquartieren sprechen freiheitliche Funktionäre unter vorgehaltener Hand: Etwa der Kursalon Hübner im Wiener Stadtpark. Manche schlagen auch - mehr oder weniger ernst gemeint - das Wiener Rathaus oder das Parlament vor. Ein weiteres Gerücht besagt, dass in den Landeshauptstädten Linz, Salzburg und Graz WKR-Bälle organisiert werden könnten.
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