Mietpreiserhöhung

vonKlara Vakaj
Montag, 30. Jänner 2012

Wohnen immer teurer

  • Preise schießen in die Höhe. Miete frisst bis zu 43 Prozent unseres Einkommens.

 

Die Mieten werden immer teurer. Während wir vor rund zehn Jahren noch 4,59 Euro pro Quadratmeter zahlten, müssen wir jetzt bereits 6,17 Euro auf den Tisch legen. Damit ist die Miete seit 2000 um über ein Drittel gestiegen. Am tiefsten in die Tasche greifen müssen private Mieter von Altbauwohnungen in Wien.

Fast die Hälfte (rund 16 Millionen) aller österreichischen Haushalte beziehen Mitwohnungen. Während die Löhne innerhalb der letzten zehn Jahre gerade mal um 22 Prozent gewachsen sind, sind die Mieten insgesamt um knappe 35 Prozent in die Höhe geschnellt. Das bedeutet, dass wir einen immer größeren Teil unseres Einkommens in die Wohnkosten stecken müssen. Besonders stark trifft es private Mieter von Altbauwohnungen. Hier ist die Miete österreichweit sogar um 48,5 Prozent angewachsen.

Hauptmietzins um mehr als die Hälfte höher
Dabei sind es weniger die Betriebskosten, die für den rasanten Anstieg sorgen, als der Hauptmietzins. Erstere umfassen Kostenpunkte wie etwa Kosten Müll, Wasser, Abwasser, Hausversicherung und -betreuung. Seit dem Jahr 2000 sind die Betriebskosten um 22 Prozent gestiegen. Der Hauptmietzins ist dagegen um beachtliche 58 Prozent in die Höhe geklettert.

Luxus Altbauwohnung
Am teuersten zu stehen kommt, wer innerhalb der letzten fünf, sechs Jahre eine Altbauwohnung in Wien zur Miete bezogen hat. Die Kosten fressen in diesem Fall rund 43 Prozent des monatlichen Haushalts-Nettoeinkommens. In Wien sind die Preise übrigens am stärksten angestiegen. Mit 37,4 Prozent innerhalb der letzten zehn Jahre liegt der Anstieg der Mieten deutlich über dem der Löhne und Gehälter.

Wien am teuersten
Wer sich den Luxus einer Altbaumietwohnung in Wien gönnt, muss knapp die Hälfte (48,5 Prozent) mehr berappen als noch vor zehn Jahren. Hier ist der Mietpreis von 4,12 auf 6,12 Euro pro Quadratmeter angewachsen. Wiederum macht der Hauptmietzins mit einem Plus von 67 Prozent den größten Teil der Preissteigerung aus. Für die Mieter bedeutet das eine enorme finanzielle Belastung. Ein Haushalt gibt heute 1.300 Euro mehr aus als noch vor zehn Jahren. Bewohnt man eine Altbauwohnung, sind es sogar um 1.500 Euro mehr.

30.1.2012 07:02
Autor:Klara Vakaj
christian95, 30. 01. '12 12:56
Ob Wien damit die Armut bekämpft?
Müll + 29%
Wasser +35%
Strom +21%
Kanal +37%
Gas +45%
Kurzparken +66%
Hundesteuer +60%
usw.

(Das ist "gerechter" meint die SPÖ)
Viennese, 30. 01. '12 09:46
Ist nicht ganz richtig
Die Meldung dass der Hauptmietzins der grund für die höheren Mieten ist, ist unrichtig. Denn der Grossteil der Miete geht auf die Betriebskosten und Investitionskostenrechnung! Im Jahre 1990 zahlten wir ö.S2700.- p.M ,nun zahlen wir €630.- ( ö.S 8700.-!). Hauptgrund : die öffentlichen Gebühren.
Die Fa."Sozialbau" kümmert sich absolut um keine Verbesserung der Situation, denn die Mieter zahlen ohnehin alles. dafür werden noch nach dem alten Hausmeistergesetz Gehälter bis zu €75.000.-per Jahr brutto bezahlt ! Dafür hat der hausmeister auch keine Anwesenheitspflicht und wird für jeden Handgriff extra bezahlt! Das ist die soziale Wohnpolitik der SPÖ. Übrigens " Sozialbau" ist eine 100% Tochter der SPÖ ( natürlich über andere Strohfirmen).
charlykappel, 30. 01. '12 08:34
Nicht nur immer teurer..
werden die Wohnungen, denn die Stadt Wien, also Häupl, der die Gebühren drastisch erhöht hat, Ludwig, der über die Mieter von Wiener Wohnen drüberfährt als wäre er auf einer Autobahn oder er denkt, dass er in einen Panzer sitzt, der alles niederwalzen kann. Wiener Wohnen ist rechtsfrei gestellt, deshalb kann Wiener Wohnen auch jedes Verbrechen begehen ohne Gefahr zu laufen, jemals geklagt zu werden. Und wenn doch ... die Justizministerin Karl wirds schon richten! Nein, es ist an der Zeit sich zu wehren.
http://karl56.wordpress.com/2009/01/