Elefantenbaby in Hellabrunn
Abschied von Lola
- Drei Monate altes Elefantenmädchen hatte angeborenen Herzfehler. Starb kurz vor OP.
Der Anblick ist herzzerreißend: Das Elefantenbaby Lola liegt tot vor dem Gehege. Mutter Panang nimmt Abschied von ihrem kleinen Mädchen. Lola sollte wegen eines angeborenen Herzfehlers operiert werden. Sie starb bei den Vorbereitungen an einer Lungenembolie.
Ein trauriger Tag in der Geschichte des Münchner Tierparks Hellabrunn: Die Elefantenmutter steht am Rand des Geheges. Mit ihrem Rüssel streichelt sie den Kopf ihres toten Babys. Die keine drei Monate alte Lola litt unter massiven Blutgerinnseln im Herzen. Die Krankheit machte ihr bereits schwer zu schaffen: Sie war von 130 Kilo auf gerade mal 113 abgemagert. Die Operation war unumgänglich.
Es sollte weltweit die erste Herz-OP dieser Art werden. Das Ärzteteam bestand aus Kinderherz-Chirurgen des Klinikums Großhadern und Veterinären des Tierparks Hellabrunn. Doch bereits während den Vorbereitungen erlag das stark geschwächte Tier einer Lungenembolie. Diese war vermutlich die Folge des Blutgerinnsels im Herzen. Die Ärzte kämpften bis zur letzten Minute. Doch es stand nicht mehr in ihrer Macht, das Leben des kleinen Elefantenmädchens Lola zu retten.
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