Oscars 2012

vonred
Donnerstag, 23. Februar 2012

Auf sie wurde vergessen

  • Nominierungen wurden verkündet, doch diese Favoriten gingen leer aus
 

Die Nominierungen für die diesjährigen Oscars wurden verkündet und einige Studios, Schauspieler und sonstige Beteiligte dadurch sehr glücklich gemacht. Doch andere wiederum gingen eher mit einem langen Gesicht nach Hause – auf sie wurde bei den Nominierungen vergessen.

Martin Scorsese war zum Beispiel einer jener, die gestern Abend mit einem Lächeln einschlafen konnten. Sein Film „Hugo“ wurde insgesamt elf Mal nominiert. Ebenso hat der Stummfilm „The Artist“ ganze zehn Chancen, einen Oscar zu gewinnen.

Top-Favorit "Drive" geht leer aus
Für andere hingegen, wie zum Beispiel Nicolas Winding Refn, erwies sich die Verkündung eher als Enttäuschung. „Drive“, der Film des dänischen Regisseurs wurde trotz hoher Erwartungshaltung bei den Nominierungen vergessen. Nicht eine einzige Oscar-Chance wurde dem rasanten und von Kritikern gelobten Werk gegeben. Ebenso wurde auch der Hauptdarsteller des Filmes, Ryan Gosling, links liegen gelassen. Der derzeit als großer Shootingstar Hollywoods gefeierte Kanadier hätte sich sowohl für seine Rolle in „Drive“ als auch in George Clooneys Polit-Drama „The Ides of March“ zumindest eine Nominierung, wenn nicht gar einen Oscar, verdient.

Zudem wurde auch auf Goslings-Co-Darstellerin Carey Mulligan vergessen. Sie hätte gleich in zwei Rollen Chancen auf eine Nominierung als beste Nebendarstellerin gehabt. Nicht nur in „Drive“ spielte die Britin überzeugend, auch für „Shame“ wäre eine Nominierung durchaus gerechtfertigt gewesen.

Wo bleibt Fincher?
Ebenso eine Überraschung war auch das Versäumnis, David Fincher für einen Regie-Oscar zu nominieren. Bereits letztes Jahr wurde ihm die Ehre verwehrt, für „The Social Network“ einen kleinen Mann mitzunehmen, obwohl es der Regisseur von Top-Filmen wie „Sieben“ oder „Fight Club“ inzwischen mehr als verdient hätte. Dieses Jahr bedachte ihn die Akademie für seine Stieg Larsson-Adaption „Verblendung“ („The Girl With The Dragon Tattoo“) nicht einmal mit einer Nominierung – und ebensowenig ist der Film als „Bester Film“ gelistet. Nur die fabelhafte Hauptdarstellerin, Rooney Mara, hat es unter die fünf besten Schauspielerinnen geschafft.

Kein zauberhafter Abend für Harry
Ebenso ein großer und durchaus Oscar würdiger Film wäre das Grande Finale des Zauberlehrlings Harry Potter gewesen. Das Ende der Saga begeisterte Fans und Kritiker gleichauf – die Akademie aber wohl nicht ausreichend.

Und so reagierten und nicht vergessenen Stars auf ihre Nominierungen.

Link: Oscars.org

23.2.2012 14:24
Autor:red
Hyrile, 25. 01. '12 13:47
..........
Der Oscar steht schon lange nicht mehr für die Qualität der Filme. Zuviele fragwürdige Entscheidungen lassen an der Objektivität der Juroren zweifeln. Man darf nicht vergessen, dass dahinter eine milliardenschwere Filmindustrie steht.


Kino

Men in Black 3

Komödie, Science Fiction - USA, 2012

Regie: Barry Sonnenfeld

Mit: Will Smith, Josh Brolin, Tommy Lee Jones, Alice Eve, Emma Thompson

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