Autokosten

vonred
Dienstag, 17. Jänner 2012

Mobilität immer teurer

  • Autofahren kostet so viel wie noch nie - Rekordwerte bei Sprit und Pkw-Gesamtkosten

 

"Der Verbraucherpreisindex 2011 zeigt, dass Autofahren im vergangenen Jahr über die Maßen teurer wurde", kommentiert Oliver Schmerold, Generalsekretär vom ÖAMTC. Der aktuelle Pkw-Index (Jänner bis November 2011) zeigt, dass die Gesamtkosten für einen privaten Pkw im Vergleich zum Jahr davor um 5,9 Prozent gestiegen sind.

Bei den Spritpreisen führten im Jahr 2011 neben der Erhöhung der Mineralölsteuer im Jänner auch gestiegene Produktkosten zu einer extremen Teuerung. Benzin und Diesel waren im vergangenen Jahr im Durchschnitt nach Berechnungen so teuer wie noch nie. Eine Diesel-Tankfüllung mit 60 Liter kostete im Jahr davor durchschnittlich rund 68 Euro - 2011 zahlte man dafür 81 Euro.

Bei Benzin kam eine Tankfüllung 2010 noch auf rund 73 Euro, 2011 bereits auf rund 83 Euro. Davon gehen allein 3,60 Euro (Diesel) bzw. 2,88 Euro auf die Erhöhung der Mineralölsteuer zurück. "Besonders dramatisch ist diese Entwicklung für Menschen, die auf ihr Auto angewiesen sind", so Schmerold und fordert, dass Mobilität finanzierbar bleiben muss.

Preisanstieg
Laut Statistik Austria wurden die Preisanstiege in der Ausgabengruppe "Verkehr" im Dezember 2011 überwiegend durch die Kraftstoffpreise verursacht - sie stiegen im Jahresabstand um durchschnittlich 13 Prozent. Wartung und Reparaturen von Pkw kosteten insgesamt um vier Prozent mehr als im Vormonat.

Die Ausgabengruppe "Verkehr" trug daher zu rund einem Fünftel zur aktuellen Inflationsrate von 3,2 Prozent bei. "Dass die Inflationsrate im Dezember niedriger ausgefallen ist als in den Vormonaten, ist auf 'Basiseffekte' zurückzuführen: Nachdem die Preise für Mineralölprodukte bereits im Dezember 2010 kräftig gestiegen sind, fielen die Änderungen im Jahresvergleich geringer aus als in den Vormonaten. Für die heimischen Autofahrer ist es sicherlich kein Trost, nachdem die Durchschnittspreise aktuell wieder über 1,40 Euro liegen", so der ÖAMTC-Generalsekretär abschließend.

Weiterführender Link:
ÖAMTC

17.1.2012 13:13
Autor:red
founder, 20. 02. '12 21:32
Strom ist saubillig wenn man damit fährt
Seit 2006 teste ich elektrische Mobilität aus China: Elektroroller.

Doch dort wird weit mehr vorbereitet. Elektrotaxis die in 1,5 Jahren über 150.000 km zurück legen, Elektrobusse deren Akkus länger als 10 Jahre den Belastungen im ÖPNV standhalten.
http://auto.pege.org/2011-byd/video.htm
brabus, 17. 01. '12 13:49
Mobilitätskosten
Vor wenigen Jahren noch war Mobilität eingefordert worden. Alles mußte in Bewegung bleiben, sogar Lagerplatz wurde auf die Straße verlegt in die ewig rollenden LKW Kollonen. Dass damit die Gesamteinfuhr und damit Treibstoffkosten in der ganzen EU deutlich zugenommen haben liegt auf der Hand. Dass uns die hohen Spritpreise jetzt einholen und das Mobilitätskonzept ins Wanken bringen weil kaum mehr leistbar ist der Beweis, dass hier kein zukunftsorientiertes Konzept zur Anwendung kam und wir uns damit selbst ins Knie geschossen haben weil die Abhängigkeit von Öl noch größer wurde.
founder, 20. 02. '12 21:38
Schauen wir mal nach China
170 Millionen Elektroroller unterwegs. Darunter auch 3 rädrige Elektroroller als Verkaufsstand, als Lieferfahrzeug.

Was ist für den Zustellverkehr in einer Stadt Volkswirtschaftlich besser:
1.) Großer Lieferwagen 30.000,-EUR, 1 Fahrer, 10 Liter Diesel an einem Tag
2.) 2 Stück 3 Tad Elektroroller mit großer Ladepritsche, 4000,-EUR das Stück, 2 Fahrer, 8 kWh Strom an einem Tag

Unsere Steuergesetze, extrem teure menschliche Arbeit erzwingt Lösung 1, wo aber volkswirtschaftlich Lösung 2 wesentlich besser abschneide.t

http://auto.pege.org/2010-china/3-rad-flaschen.htm