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Österreicher wollen sparen
- Weniger Geld für Renovierungen und Urlaub - 91 % sehen Arbeitsplatz als sicher

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Die Österreicher wollen im Jahr 2012 weniger Geld ausgeben. Vor allem bei Großausgaben wie Haus- und Wohnungsrenovierungen wollen die Verbraucher künftig sparen. Für das Autofahren und die Lebensmittel sind aufgrund steigender Preise Mehrausgaben bereits eingeplant. Trotz Euro-Krise gibt es wenig Schwarzmaler - die meisten glauben an einen gesicherten Job und gehen optimstisch ins neue Jahr.
Die österreichischen Verbraucher wollen im Jahr 2012 weniger Geld ausgeben: Vor allem bei größeren Anschaffungen sowie Haus- bzw. Wohnungsrenovierungen werden die Konsumenten zurückhaltender: Jeweils 43 Prozent wollen hierfür weniger Geld ausgeben. Jeder Vierte plant, bei den Urlaubsausgaben zu kürzen und 28 Prozent wollen bei Restaurantbesuchen sparen.
Höhere Ausgaben sind hingegen für Lebensmittel (25 Prozent der Befragten) und das Autofahren (24 Prozent) eingeplant, geht aus einer heute, Montag, veröffentlichten Umfrage von Ernst & Young bei 500 Österreichern hervor.
Für die eigene Finanzlage sind die Österreicher - trotz europäischer Schuldenkrise und schwacher Konjunkturaussichten - überwiegend optimistisch: So gehen 16 Prozent von einem steigenden Haushaltseinkommen im Jahr 2012 aus, mit geringeren finanziellen Mitteln rechnen lediglich 8 Prozent. Auch die gefühlte Arbeitsplatzsicherheit ist sehr hoch: 91 Prozent sehen ihren Arbeitsplatz als sehr sicher oder eher sicher.
Befragt zur allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung glauben 14 Prozent der Befragten, dass sich die wirtschaftliche Lage Österreichs im kommenden Jahr verbessern wird, hingegen gehen 33 Prozent von einer Verschlechterung aus. Bei ihrem eigenen Lebensstandard stellen 40 Prozent eine Verbesserung fest, eine Verschlechterung beobachten 23 Prozent.
Insgesamt sehen 80 Prozent der Befragten optimistisch ins neue Jahr, nur 20 Prozent sehen die Zukunft pessimistisch. Die Befragung wurde im Dezember 2011 durchgeführt.
