Sparpaket

vonapa/red
Sonntag, 22. Jänner 2012

Fischer für Sparkurs

  • Bundespräsident hält Einsparungsziele der Bundesregierung für verkraftbar

 

Bundespräsident Fischer unterstützt die Bundesregierung in ihrem Ziel, in den nächsten fünf Jahren bei Ausgaben und Einnahmen insgesamt rund zehn Milliarden Euro einzusparen. "Ja, das kann und muss Österreich verkraften", sagte das Staatsoberhaupt in einem Interview zum Vorhaben, pro Jahr zwei Milliarden Defizitabbau zu schaffen.

Zur Realisierung des Sparpakets wünscht sich Fischer eine "Verantwortungspartnerschaft". Die auch von ihm gewünschte Verankerung der Schuldenbremse in der Verfassung hat der Bundespräsident für diese Legislaturperiode zwar noch nicht abgeschrieben, er fürchtet aber, dass es erst nach der nächsten Wahl gelingen könnte.

Die angestrebten Einsparungen von zwei Milliarden pro Jahr werden umso leichter gelingen, "je logischer, vernünftiger und gerechter Belastungen verteilt werden", verweist Fischer auf sein "magisches Dreieck" aus Sparsamkeit, sozialem Ausgleich auf der Einnahmenseite und wachstumsfördernden Maßnahmen. Er betont, dass man sich sowohl die Ausgaben- als auch die Einnahmenseite des Staatshaushaltes anschauen müsse und verweist darauf, dass sowohl Kürzungen bei den Ausgaben als auch Erhöhungen auf der Einnahmenseite Belastungen für die Bürger bedeuten, die gerecht verteilt werden müssen. Bei den Kürzungen dürfe man "nicht einfach mit dem Rasenmäher über die Budgetansätze drüber fahren". Das tue die Regierung auch nicht, verweist Fischer auf geplante Ausnahmen bei Bildung, Wissenschaft und Forschung.

Fischer gegen Beamtenaufnahmestopp
Einzelmaßnahmen will der Bundespräsident zwar nicht kommentieren, den von Vizekanzler Spindelegger vorgeschlagenen Aufnahmestopp im Öffentlichen Dienst hält er aber "flächendeckend und ohne Ausnahmen nicht für möglich." Dies sei in der Zwischenzeit aber ohnehin schon klargestellt worden.

Die Solidarität Europas und damit auch Österreichs mit den laut Experten vor der Pleite stehenden Griechen verteidigt Fischer. Diese Solidarität habe konkrete und sinnvolle Ziele, die natürlich immer wieder überprüft werden müssen: "Für Demagogie ist da kein Platz."

22.1.2012 14:15
Autor:apa/red
wintersun, 22. 01. '12 19:38
Korruption, BP und Starfzahlungen
Anstatt im Gesundheitswesen und den Pensionen zu sparen würde ich dem großen Heinz raten einmal die dreckige Korruption bei uns aufzudecken und nicht jahrelang nur Verdachte schieben. Weiters müssen wir wie es aussieht eine sagenhafte Milliarde Strafe wegen Kyoto zahlen obwohl ja klar war dass wir die Ziele nicht einhalten können werden. HIRNRISSIG HOCH 5!!!
Dann noch ein imho überflüssiger oder zumindest weit überbezahlter BP der nix anderes als das große Mahnen gelernt hat. Der uns jetzt sagt wir sollen sparen aber selber den größten Batzen mit uns verdient!!
Wah du bist echt ordinär Heinz!
11529313, 22. 01. '12 19:29
Da redet der Richtige
über Einsparungsmaßnahmen. Selber ein Schweinegeld am Ersten abheben, und bei den anderen vom Sparen reden. Es wäre besser gewesen, wenn er beim Interview, wie der Kreisky so schön sagte, am WC geblieben wäre.
Rollerfahrer, 22. 01. '12 15:49
Sparen
Amt des BP, den Bundesrat abschaffen und weniger Abgeordnete.
christian95, 22. 01. '12 16:56
Noch NIE!
Haben sich Politiker selber eingespart!

Im November haben sich Bund und Länder geeinigt, dass weiterhin alle 94 hochbezahlten Regierungsmitglieder und über 770 Abgeordnete erhalten bleiben; zusätzlich zur EU!
Rollerfahrer, 22. 01. '12 15:46
Sparkurs
Gleich das Amt des BP einsparen.
Woppo, 22. 01. '12 15:14
Herr BP Fischer,wann wird endlich gegen die Korruption ermittelt !?
Sie müssten doch in Liechtenstein und der Schweiz urgieren ,damit die verdächtigen Stiftungsgelder endlich offen gelegt werden ! Diese Herren könnten einen größeren Beitrag zur Schuldenbremse leisten ! Österreich schaut dumm zu,wie alles Schwindelgeld in diesen Ländern versteckt wird !
PAstorPeitl, 22. 01. '12 15:05
Unvorhersehbar
Wenn Fischer die Regierung hierbei unterstützen möchte 10 Milliarden einzusparen, so kann er dies meiner Meinung nach nur, wenn er auf sein Gehalt verzichtet.

Ansonsten nämlich glaube ich, müssten Griechenland, Italien, Spanien, etc. also der ganze ESM und ESFS für ihn genauso unberechenbar sein, wie für alle Anderen.

Euer

Pastor Hans-Georg Peitl
Bundesobmann der
Freiheitlichen Christen Österreichs (FCÖ)
http://www.bedenklich.at
canaria, 22. 01. '12 14:58
Wir dummen Österreicher machen es ja diesen Kohlköpfen zu einfach!!!
Die Österreicher sollten ja viel mehr bezahlen,denn wie gesagt wurde das ewige raunzen der liebe Österreicher und Mitbürger und die gleichen Affen ja eh wieder wählen was Solls!!
Man sieht ja unser Häuptling zeigt ja eh mit den Finger auf uns Österreicher damit unsere dummen Politiker ja wissen wo Sie Das Geld holen Müsen!!!
So einfach und leicht wird es gemacht!!!!
sidestep13, 22. 01. '12 13:28
Die Österreicher müssen blöde sein
Wie der noch immer bei den Sympathiewerten ganz an der Spitze liegen kann ist mir ein Rätsel. Aber so sind halt die lieben Österreicher und Mitbürger. Ständig raunzen, wieviel uns Leute dieses Schlages kosten und dann werden sie einmal befragt, wer ihnen besonders sympathisch ist, dann wählen sie genau den, der ständig in ihrer Schusslinie steht als den sympathischesten Politiker. Das soll einer verstehen. Ich tue es jedenfalls nicht! Aber ich bin ja auch nicht das Maß aller Dinge!
Sensor, 22. 01. '12 13:13
Der Beschichtigungshofrat ist wieder in Aktion.
Hätte er Mut, müsste er diese erfolglose Regierung abberufen. Die Vollmacht hat er dazu. Dass auch mit dieser Regierung keine Reformen möglich sind, weiß schon jeder Österreicher.
Was er uns erzählt sind die üblichen Standarsätze, die nur noch Langweile produzieren.
Warum fängt man beim Sparen nicht sofort bei der Auflösung unnötiger Institutionen und bei der Reduzierung der Mitglieder der Bundesregierung, des nationalrates, der Landtage etc. an. Niemanden würde dadurch etwas vermissen. !00 NR-Abgeodnete sind genug! 2.NR-Präsidenten sind genug! Berzirksschulräte sind überflüssig! Ein Bundespräsident, der sich etwas tarut wäre wichtig! Eins salbungsvoller Langweiler als BP ist überflüssig!
Sensor, 22. 01. '12 13:14
Re: Der Beschwichtigungshofrat ist wieder in Aktion.
Ich weiß nicht ob er auch etwas beschichtet, aber es sollte heißen: Beschwichtigungshofrat
christian95, 22. 01. '12 11:45
Etwa alle 2 Monate erklärt uns der langjährige SPÖ Klubomnann
(und nunmehrige Bundespräsident) Fischer die SPÖ Parteilinie.

Ob wir dazu wirklich einen Bundespräsidenten brauchen mit über 70 hochbezahlte Mitarbeitern?
sidestep13, 22. 01. '12 10:17
Der alte Mann redet schon wieder "Stuss" daher
Wissen Sie HPB wo man auch eine große Einsparung erzielen könnte? In dem man Ihr Amt abschafft. 14 mal rund 22.000 Euro im Monat plus Spesen weniger Belastung für den Staatssäckel, dann die Pension, die nicht nur Sie sondern über Ihren Tod hinaus auch noch Ihre Frau kassiert. Dann die völlig unwichtigen Reisen zur englischen Königin (politisch nicht erklärbar, weil die Königin keinerlei politische Kompetenz in England hat und Sie diese Reise nur als Ausflugstour natürlich mit Ihrer Frau durchführten auch wenn sie erklären welch wichtigen Gespräche Sie da geführt hätten usw). Auf lange Sicht gesehen, kommen da auch Milliarden herein. Also Herr Fischer: Schaffen Sie sich selbst ab. Das wäre eine große Hilfe auch im Hinblick auf den "Stuss", den Sie tagtäglich daherreden!