Dschungelcamp
Kim in der "Hölle"
- Micaela schmeißt sich an Ailton ran. Rocco und Brigitte packen über ihr Leben aus.
Am zweiten Tag im Dschungel muss Küken Kim zur Dschungelprüfung antreten. Dabei geht es für sie in den "Fahrstuhl zur Hölle". Micaela schmeißt sich unterdessen an Ailton heran, während Rocco und Brigitte über ihr Leben auspacken. Zudem kommt es zum ersten großen Streit im Camp.
Auch im Dschungel sollte man den Damen immer den Vortritt lassen, selbst wenn es abwärts geht. Das sehen auch die Zuschauer so - und schicken Kim Debkowski zur zweiten Dschungelprüfung in den "Fahrstuhl zur Hölle". Eingesperrt in einem engen Käfig geht die Sängerin auf eine rasante Fahrt. Kim nimmt die Prüfung an und glaubt, dass der Fahrstuhl nur hochgezogen wird und sie Sterne sammeln muss. Ein mit Maden und Schleim beschmierter Stern hängt über dem Aufzug - Kim ergattert ihn sich flugs. Doch der Lift ist schlecht gewartet: Er rauscht mit der Sängerin plötzlich komplett unter Tage in einen dunklen Schacht, der geflutet ist. Das Wasser ist so tief, dass Kim nicht mehr auf dem Boden stehen kann! Um ihren Kopf über der Oberfläche zu halten muss sie entweder schwimmen oder sich an den Gitterstäben festhalten. Der "Fahrstuhl zur Hölle" wird komplett im Urwaldboden versenkt, im Inneren ist es jetzt stockfinster.
Kim ergattert vier Sterne
Dann wird die Fahrstuhlbeleuchtung eingeschaltet und die Moderatoren erläutern die Prüfung: Kim hat fünf Minuten Zeit, die übrigen zehn Sterne zu finden. Diese sind in acht seitlichen Höhlen versteckt, in denen sich zusätzlich unangenehme Überraschungen der hiesigen Tierwelt befinden. Um die Höhlen zu öffnen, muss Kim vorher jeweils einen Verschluss-Deckel öffnen. Die Hamburgerin will unbedingt weiter auf Sternenjagd gehen und nimmt auch diesen Prüfungsteil an. Insgesamt sammelt Kim Debkowski vier Sterne ein. In den vier ungeöffneten Höhlen befanden sich: Zehn Wasserspinnen, fünf Wasserwarane, drei Mangroven-Krabben und drei Aale.
Der Bohnen-Eklat
Für Für die vier erspielten Sterne gibt es Seidenhuhn, Mu-Err-Pilze, Erdnüsse und Fingerlimetten. Da könnten schon bald die Mägen im Dschungel laut knurren: Schon am ersten Tag hat die Truppe nahezu die komplette Reis- und Bohnenration für drei Tage gekocht und sich ordentlich satt gegessen! Ein Versehen, doch jetzt bleibt der Dschungel-WG nicht viel zum Frühstück und der Topf mit den eingeweichten Bohnen ist auch verschwunden. Eine Diskussion um die Organisation rund ums Essen entfacht.
Der erste Streit
In seiner Funktion als Teamchef kommt Rocco nicht bei allen Mitbewohnern gut an: Daniel fühlt sich "wie ein Idiot, weil du mich hier anmachst!" Es folgt ein handfester Streit am Lagerfeuer. Rocco: "Hör mir zu!" Daniel: "Ich höre dir nicht zu weil, du keinen Respekt vor mir hast. Du bist 23 Jahre
" Rocco: "Rede mit mir normal!" Daniel: "Wenn ich das Essen mache, dann mischst du dich da nicht ein. Basta! Willst du jetzt ein Lob dafür, dass du meine Aufgabe übernommen hast? Was für eine negative Energie du jetzt gerade reinbringst! Sprich mit Respekt mit mir." Rocco: "Jetzt komm doch mal runter!" Vincent greift ein und beruhigt den zeternden Daniel. Doch beim Essen kochen geraten die Streithähne wieder aneinander. Fortsetzung folgt - garantiert!
Kuschel-Alarm
Zwischen den anderen Bewohnern geht es da schon deutlich entspannter zu. Micaela liegt allein auf der großen Luftmatratze, Ailton sitzt ratlos auf seinem Feldbett. Das Model bietet dem Fußballprofi an: "Willst du dich nicht zu mir legen? Oder ich zu dir? Das ist auf jeden Fall gemütlicher als auf deinem Bett." Das lässt sich der Brasilianer nicht zwei Mal sagen und legt sich prompt zum leicht bekleideten Model. Der Einsatz wird belohnt, denn Micaela überhäuft Ailton sogleich mit Komplimenten: "Ich finde das gut, wenn ein Mann was älter ist. Männer werden, wenn sie älter werden, echt interessant. Du bist so ruhig, so entspannt. Kann ich mich da so ein bisschen anlehnen?" Und schon schmiegt sich das Model an den Fußballer. Und auch bei Kim und Rocco scheint der Kuschelbedarf bereits an Tag 2 erhöht - sie gönnen sich ebenfalls eine gemeinsame Auszeit auf Roccos Matratze...
Drehwurm-Schatzsuche
Ailton und Jazzy sind bei der Drehwurm-Schatzsuche erfolgreich - doch die Gruppe scheitert am Orgasmus der Frau! Beide müssen sich auf eine Drehscheibe stellen und sich im Kreis drehen. Nur solange sich die Scheibe dreht, senkt sich der Schlüssel zur Schatztruhe an einem Seil herab - sonst geht er wieder nach oben. Sie müssen also abwarten bis der Schlüssel tief genug hängt, dann schnell die Scheibe verlassen und trotz Drehwurm den wieder nach oben gehenden Schlüssel packen. Geschafft!
Mit der Schatztruhe zurück im Camp gilt es dort folgende Frage zu beantworten: Wie lange dauert der weibliche Orgasmus im Durchschnitt? A) 18 Sekunden B) 9 Sekunden. Die Gruppe entscheidet sich für B) und liegt damit falsch. Die Enttäuschung ist groß und eine Orgasmusdiskussion entfacht. Jazzy: "Ich habe es euch doch gleich gesagt, dass der Orgasmus nicht nur die paar Sekunden sind in denen man ah, ah, ah schreit!"
Rocco packt aus
Für Rocco war es besonders schwierig, von seinem Vater Uwe Ochsenknecht nie angerufen zu werden, nie gefragt zu werden, wie es ihm geht. Zum Bruch kam es, als Rocco eine Schauspielschule besuchen wollte - sein Vater war dagegen. Rocco: "Und dann hat er gesagt, gut, wenn du jetzt diesen Weg wählst, dann musst du damit rechnen, dass wir keinen Kontakt mehr haben. Da hab ich gesagt, damit gehe ich konform, denn wir haben eh keinen Kontakt. Der Einzige, der anruft und diesen Kontakt versucht aufrecht zu erhalten, bin sowieso ich. Bevor ich jetzt um was kämpfe, was ich sowieso nie bekommen werde, was du mir einfach nicht geben kannst. Dann kämpfe ich lieber um das, was mich ein Leben lang prägen wird, was mein Leben ausmachen wird und das ist das, was ich machen will - Schauspieler zu werden. Was er dann extrem scheiße gemacht hat, war, dass er öffentlich behauptet hat, dass er nicht zahlen will, weil ich kein Talent habe."
Sein Vater habe schließlich sogar 10.000 Euro für ein Gutachten bezahlt, das beweisen sollte, dass Rocco kein Talent hat. Letzten Endes hat sich der Promi-Spross aber durchgesetzt und doch für eine Schauspielschule. Laut Gerichtsbeschluss - das Verfahren hat sich laut Rocco drei Jahre lang gezogen - musste Uwe Ochsenknecht schließlich doch für seinen Sohn zahlen.
Brigittes bewegtes Leben
Radost will wissen, wie Brigitte ins Showbusiness gekommen ist. "Es war reines Glück", meint diese: "In der Schule war es schlecht für mich. Ich war so groß und dünn, ich war ein schwarzes Schaf." Doch das Leben meinte es gut mit ihr. Mit 16 fuhr Brigitte mit ihrer Freundin nach Kopenhagen, dort sprach eine Frau sie an: "Du musst Fotomodell werden." Die Frau kam aus New York von der Modelagentur Elite. Doch erst als der Agenturchef ihr die Haare schneiden ließ, ging es mit der Karriere steil bergauf. "Ich war plötzlich überall", erzählt Brigitte.
Das Schicksal schlug abermals zu, als sie mit einer Freundin in New York war und dort Sylvester Stallone kennenlernte. "Ich weiß noch, er war sooo hübsch", schwärmt Brigitte. Er sagte nur "du bist so groooß." Brigitte erzählt in allen Einzelheiten, wie ihre Liebe mit Sylvester Stallone begann. Und auch wenn die Ehe gescheitert ist, sagt: "Es war eine wunderbare Erfahrung." Und "es war ein interessantes Leben, weil ich nie damit gerechnet habe." Das klangt tags zuvor noch ganz anders, denn da behauptete die Nielsen, der Sex mit Sly sei nichts besonderes gewesen und er hätte sich wie ein "Rammler" verhalten.
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