Lothar Matthäus

vonapa/red
Freitag, 13. Jänner 2012

Detektive jagen "Loddar"

  • Rechtsstreit mit Insolvenzverwalter treibt skurrile Blüten - Ex-Starkicker nicht auffindbar
Lothar Matthäus • Detektive jagen "Loddar"
 

Großer Ärger für Lothar Matthäus: Weil er offenbar weder in Deutschland noch im Ausland über eine Postadresse verfügt, machten in den vergangenen Wochen mehrere Detektive in einem Zivilstreit mit einem Insolvenzverwalter regelrecht Jagd auf den deutschen Fußball-Rekordnationalspieler. Wie das Landgericht Wuppertal am Freitag mitteilte, muss sich Matthäus im Mai vor Gericht verantworten. Die Hintergründe des Zivilstreits wollte ein Gerichtssprecher aber noch nicht bekanntgeben.

Laut Gericht blieben mehrere Anfragen beim Einwohnermeldeamt München und private Zustellversuche erfolglos. Bis nach Israel soll nach dem früheren Rapid- und Salzburg-Betreuer gesucht worden sein. Einem Gerichtsvollzieher sei in der Münchner Allianz-Arena vom FC Bayern ein Hausverbot erteilt worden, heißt es in einer Mitteilung des Gerichts. Auch Detektive sollen mehrfach gescheitert sein, als sie sich bei Spielen an Stadion-Einfahrten postiert hätten. Die Detektive hätten lediglich ermitteln können, dass Matthäus sich in wechselnden Hotels im In- und Ausland aufgehalten habe.

"Dass Matthäus nirgendwo gemeldet sein soll, ist quatsch", sagt sein Berater Wim Vogel auf dpa-Anfrage. "Sein Erstwohnsitz ist in Budapest in Ungarn." Auch er wisse aber nicht, worum es gehe. "Wir bemühen uns, das zu klären."

13.1.2012 14:29
Autor:apa/red

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