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Tiere und Silvester

vonapa/red
Samstag, 31. Dezember 2011

Böller lassen Bello leiden

  • Silvesterknallerei bereitet Hund und Katz stressige Stunden - Tierschützer geben Tipps

 

Die Silvesterfeierlichkeiten, gekrönt von zahlreichen Feuerwerken, sind für Tiere ein nervenaufreibendes Spektakel. Sowohl Haustiere wie Hunde und Katzen, als auch Puten, Hühner oder Schweine erleben stressige Stunden, die oft mit Verletzungen und manchmal sogar mit dem Tod für das Tier enden können. Tierschutzorganisationen geben nun Tipps, wie Haustiere stressfrei ins neue Jahr kommen.

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Die Silvesterknallerei sollte grundsätzlich mit Maß und Ziel eingesetzt werden. Leider werden die ersten Böller am 31. Dezember aber nicht kurz vor Mitternacht, sondern meistens bereits am frühen Nachmittag geschossen. Ab diesem Zeitpunkt werden viele Tiere unruhig, Hunde geraten in "höhere Alarmbereitschaft", erläutert die burgenländische Tierschutzombudsfrau Gabriele Velich. Beruhigen sollte man den Vierbeiner allerdings nicht, denn dann würde das Tier seine Angst bestätigt bekommen, so die Tierärztin.

Gassirunde vorverlegen
Viel mehr sollte man einige Vorkehrungen treffen, um dem Tier die Situation erträglicher zu machen. Die etwaige abendliche, letzte "Gassirunde" sollte am besten vorverlegt werden. "Oder man fährt mit dem Hund in ein Gebiet, wo noch nicht geschossen wird", erklärte Velich. "Außerdem sollte man im Haus selber ruhige Musik spielen, einfach um die Knallerei zu übertünchen."

Hilfreich sind laut Tierärzten auch Lavendelöl oder andere Duftstoffe, die sowohl auf Tier als auch auf Mensch entspannend wirken. Da Haustiere wie Katzen und Hunde sehr schnell auf die Stimmung im Haushalt reagieren, sollten auch die Besitzer versuchen, sich auch zu Silvester einigermaßen ruhig und besonnen verhalten. Von Ohrenschützern für Bello & Schnurrli raten viele Tierärzte hingegen ab - die bringen nämlich kaum was. Auch Baldriantropfen sollte man besser nicht am Tier verwenden.

Bei besonders hysterischen Hunden empfiehlt die Tierschutzombudsfrau, sich rechtzeitig beim Veterinär zu melden. Dem Vierbeiner können dann eventuell Medikamente verschrieben werden. Besitzern von freilaufenden Katzen rät Velich, die Tiere ab der Mittagszeit im Haus einzusperren.

Problemfall Stall
In größeren Ställen kommt es durch die nervliche Belastung an Silvester relativ häufig zum Tod von Tieren, erklärte Robert Fink, Geschäftsführer des Tiergesundheitsdienstes in Eisenstadt. Grund dafür seien die begrenzten Räumlichkeiten. "Das nächste Hindernis ist sehr bald erreicht. Wenn diese Tiere in Fluchtsituationen panisch sich wegbewegen wollen, stoßen sie bald entweder an eine Mauer oder an einen Zaun." Dann werden die vordersten Tiere häufig von den nachfolgenden erdrückt und sterben durch Ersticken.

31.12.2011 09:03
Autor:apa/red
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freud0815, 02. 01. '12 12:01
erstaunlich gut geschafft
wir blickten dem jahreswechsel etwas skeptisch entgegen, da wir eine 7 monate altes welpchen zu unserem 1 jährigen dazunahmen-aber beiden war das ganze ziemlich wurscht. um punkt 12 kam der grosse zum grüssen mit erhobenem kopf und wedelnt auf die terrasse, schnappte sich beim rückweg noch einen leckeren hundekeks und machte es sich mit seiner neuen freundin wieder in der kuscheldecke bequem. allerdings knurrte er wie ein grosser beim filmeguggen-die pferde waren für ihn wohl grosse hunde, die versuchten ins whz zu kommen
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