George Michael

vonapa/red
Samstag, 24. Dezember 2011

Er ist wieder zu Hause

  • "Schlimmster Monat meines Lebens." Dem AKH-Personal verspricht er ein Sonderkonzert.
George Michael • Er ist wieder zu Hause
 

Es ist das wohl schönste Weihnachtsgeschenk für George Michael: Nach seiner Entlassung aus dem Wiener AKH ist der Sänger wieder zu Hause in London. Dünn, schwer atmend und mit Tränen in den Augen hat er sich vor seinem Haus im Norden der Stadt bei seinen Ärzten und Fans bedankt. Dafür, dass sie ihm durch einen "sehr kritischen Anfall" von Lungenentzündung geholfen haben.

Vor seinem Haus sagte der Popstar, dass er für lange Zeit nicht sprechen durfte und dass er sich immer noch von einem Luftröhrenschnitt erhole. "Ich hatte irgendetwas mit Streptokokken. Das ist eine Form der Lungenentzündung und sie haben im Grunde drei Wochen damit verbracht, mich am Leben zu erhalten", sagte Michael über die Ärzte im Wiener AKH.

Seinen Kampf gegen die Krankheit beschrieb er als "den mit Abstand schlimmsten Monat meines Lebens", berichtet die britische Tageszeitung "The Guardian". Nun fühle er sich "sehr schwach aber großartig". Er könne sich "unglaublich, unglaublich glücklich schätzen, dass ich hier bin und dass ich den Bazillus dort bekommen habe", lobte er seine Wiener Ärzte. Seine "Symphonica"-Tour wolle er nachholen. "Der Plan ist, für jede einzelne Person zu spielen, die ein Ticket hatte." Außerdem wolle er "ein Konzert spielen für die Ärzte in dem Spital in Österreich, die mein Leben gerettet haben."

Ein Monat AKH
Der britische Sänger, der hierzulande unter anderem für seinen Weihnachtshit "Last Christmas" bekannt ist, wurde gestern, Donnerstag, nach knapp einem Monat aus dem Wiener AKH entlassen. Sein Wien-Konzert in der Stadthalle hatte er am Abend des 21. Novembers kurzfristig abgesagt; auch der Rest seiner "Symphonica"-Tournee wurde verschoben. Die beiden leitenden Ärzte, Christoph Zielinski und Gottfried Locker, hatten am 30. November in einem offiziellen Statement angegeben, Michael erhalte "aufgrund der Ernsthaftigkeit und Ausdehnung der Infektion" intensive Betreuung. Ihm sei "absolute Ruhe und Zurückhaltung notwendig" verordnet worden.

24.12.2011 12:24
Autor:apa/red

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